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Vermischtes | 28.02.2011

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Von Christoph von Schwanenflug

In diesem Artikel:

Entwickler Jürg E. Köllmann gesteht Bestechung

      
         Bild: Köllmann AG
Jürg E. Köllmann 2002.

Bild: Köllmann AG

Der ehemalige Entwickler Jürg Erwin Köllmann (70) hat heute vor dem Landgericht Frankfurt am Main Bestechung gestanden. Laut eigener Aussage flossen insgesamt über 400.000 Euro [...]

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Jürg E. Köllmann wurde am 1. Januar 1941 in Wuppertal geboren, wie er sagt, in eine "bürgerliche Familie". Er hat zwei Geschwister, sein Vater (ein Jude, der zum Katholizismus konvertierte) war Kaufmann, die Mutter Hausfrau. Er machte das Abitur und studierte Bauingenieurwesen. 1961 Heirat. 1964 beteiligte er sich an einer Tankstellen- und Tiefbaufirma. Aus dieser Firma entstand durch mehrere Umgründungen der spätere Immobilienentwickler Köllmann AG. In den 1990er Jahren arbeitete Köllmann eng mit dem Baukonzern Philipp Holzmann zusammen. Zusammen verantworteten die Partner Köllmann zufolge ein Projektvolumen von 1,5 Mrd. D-Mark. Die Insolvenz des Bauriesen brachte auch die Köllmann AG in große Schwierigkeiten. 2002 trat Köllmann als Vorstandsvorsitzender zurück, die Köllmann AG verschwand im selben Jahr vom Markt. Danach kümmerte er sich um Fibona, eine Beteiligungsgesellschaft der Familie. Als sein Sohn schwer erkrankt, gibt er diese Aufgabe 2009 ab. Köllmann, Vater von vier Kindern, war mehrere Jahre ehrenamtlicher Richter am Arbeitsgericht Wiesbaden. "Ich schätze, dass ich in 38 Jahren ein Volumen von 10 Mrd. umgesetzt habe", sagte er dem Gericht, dass ihn nach der Bedeutung seiner Firma fragte.