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Grunderwerbsteuer/Grundsteuer

Grunderwerbsteuer in Deutschland in Prozent

Die Grunderwerbsteuer

Die Grunderwerbsteuer fällt beim Kauf eines Grundstücks, Hauses oder Grundstücksanteils an und variiert je nach Bundesland zwischen 3,5 und 6,5% des Kaufpreises. Seit dem 1. September 2006 dürfen die Bundesländer den Satz selbst festlegen. Bis dahin galt bundesweit einheitlich ein Satz von 3,5%. Nur die Bundesländer Bayern und Sachsen haben bislang die Steuer nicht erhöht. 2014 nahmen die Länder insgesamt 9,34 Mrd. Euro ein.


Es gibt aber auch Ausnahmen, in denen die Grunderwerbsteuer nicht gezahlt werden muss. Dies gilt im Falle einer Erbschaft, bei einer Schenkung und bei einem Verkauf zwischen Personen, die direkt miteinander verwandt sind, also Ehepartner oder Eltern und Kinder. Bei Verkäufen unter Geschwistern gilt dies jedoch nicht. Eine weitere Ausnahme besteht, wenn der Wert des Grundstücks weniger als 2.500 Euro beträgt, Juristen sprechen in diesem Fall von einer Geringwertigkeit.

Grundsätzlich sind beide Vertragspartner beim Verkauf zur Zahlung der Steuer verpflichtet, jedoch wird die Zahlungspflicht vom Notar meist auf den Käufer übertragen. Zahlt dieser nicht, kann das Finanzamt das Geld auch beim Verkäufer eintreiben. Ist alles bezahlt, stellt das Finanzamt eine sogenannte Unbedenklichkeitsbescheinigung aus. Damit kann die Immobilie im Grundbuch eingetragen werden.

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Die Grundsteuer

Die Grundsteuer ist eine Abgabe, mit der das Eigentum an Grundstücken und dazugehörigen Gebäuden besteuert wird. Sie berechnet sich aus dem gesetzlich festgelegten Einheitswert und dem jeweiligen Hebesatz der Kommunen. Letzteren legen die Städte und Gemeinden, denen die Steuereinnahmen zufließen, fest.


Steuerschuldner der Grundsteuer ist der jeweils im Grundbuch eingetragene Eigentümer. Die Grundsteuer, die in der Regel vierteljährlich zu zahlen ist, darf über die Abrechnung der Nebenkosten an Mieter weitergegeben werden.
Um eine Reform der Grundsteuer streiten die Bundesländer seit vielen Jahren. Der Bundesfinanzhof sieht die Berechnungsgrundlage als nicht mehr verfassungsgemäß an. Seit 2012 werden Grundsteuerbescheide daher nur noch unter Vorbehalt ausgestellt.
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16.11.2017 | IZ 46/2017, S. 3

Grüne fordern eine Reform der Share-Deals

Quelle: Imago, Urheber: Christian Ditsch

Quelle: Imago, Urheber: Christian Ditsch

Die Grünen haben das Thema Share-Deals auf die Tagesordnung bei den Jamaika-Verhandlungen gesetzt. Deren Ziel ist es, das Ende der Befreiung von der Grunderwerbsteuer bei großen Immobilienverkäufen in Form von Share-Deals im Koalitionsvertrag festzuschreiben. Streit droht hier vor allem mit der FDP. Derweil warnt der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) vor einer politischen Verteufelung der Share-Deal-Regelung. mehr

30.10.2017

"Verminderter Mehrwertsteuersatz für Wohnungsbau muss her"

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Jutta Ochs

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Jutta Ochs

Die steuerliche Förderung von Wohnungsneubau und Sanierungen steht auf der Agenda der künftigen Koalitionäre Union, FDP und Grüne. BFW-Präsident Andreas Ibel will aber noch mehr: "Ein verminderter Mehrwertsteuersatz beim Wohnungsbau darf kein Tabuthema sein." Ab Mittwoch, dem 1. November, steht zudem konkret "Wohnen" auf der Jamaika-Tagesordnung. mehr

26.10.2017 | IZ 43/2017, S. 7

Grunderwerbsteuer staffeln, kürzen, streichen

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Christine Rose
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Christine Rose
Sollen mehr Wohnungen errichtet werden, ist die Grunderwerbsteuer anzupacken. Das meinen das Institut der deutschen Wirtschaft (IW), der Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung (vhw) und das Deutsche Institu… mehr

19.10.2017

Grunderwerbsteuer: UK und Holland als Vorbild für Reformen

Quelle: Pixabay, Urheber: 13902
Quelle: Pixabay, Urheber: 13902
Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln spricht sich für eine Reform der Grunderwerbsteuer aus und macht dafür konkrete Vorschläge. Die sind nicht aus der Luft gegriffen, sondern basieren zum Teil auf Erfa… mehr

02.10.2017

Land braucht "neue deutsche Einheit" beim Wohnen

An zwei Punkten müsse eine Spaltung Deutschlands dringend verhindert bzw. überwunden werden, meint der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW). Da sei zum einen die Gefahr, dass sich das … mehr

28.09.2017 | IZ 39-40/2017, S. 74

FDP will "überflüssige Vorschriften" wie die Mietpreisbremse streichen

Nordrhein-Westfalen. Die FDP-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag plant einen wohnungspolitischen Rundumschlag: Sie möchte als Koalitionspartnerin der CDU die Mietpreisbremse und die Zweckentfremdungsverord… mehr

28.09.2017 | IZ 39-40/2017, S. 1

Das bringt Jamaika der Immobilienbranche

Cem Özdemir, Quelle: imago, Urheber: Alexander Pohl, Angela Merkel, Quelle: imago, Urheber: Socher/Eibner-Pressefoto, Christian Lindner, Quelle: imago, Urheber: Sven Simon
Cem Özdemir, Quelle: imago, Urheber: Alexander Pohl, Angela Merkel, Quelle: imago, Urheber: Socher/Eibner-Pressefoto, Christian Lindner, Quelle: imago, Urheber: Sven Simon
Deutschland hat gewählt. Die Fortsetzung der großen Koalition wäre zwar möglich, die SPD aber will lieber in die Opposition. Bleibt nur ein Bündnis aus CDU/CSU, FDP und Grünen. Doch es gibt große Differenzen - nic… mehr

21.09.2017 | IZ 38/2017, S. 2

Mit der GroKo steigen die Kosten

Quelle: BIIS
Quelle: BIIS
Eine Fortsetzung der Großen Koalition wird durch die Steuer- und Europolitik beider Parteien die Kaufpreise und Wohnungsmieten weiter anheizen, meint Gernot Archner vom Bewerterverband BIIS. … mehr

19.09.2017

Mieten interessieren so gut wie niemanden

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Peter Dietz
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Peter Dietz
Mieten und Wohnen spielt bei den Bürgern offenbar kaum eine Rolle. Laut einer forsa-Umfrage bezeichnen nur 3% der Bundesbürger bezahlbaren Wohnraum und gerechte Mieten als die drängendsten Probleme im Land. In den… mehr

18.09.2017

CDU-Wirtschaftsrat will eigenes Bauministerium

In ihrem Wahlkampf setzt die CDU darauf, sich auf möglichst wenig Inhalte festzulegen, die irgendeiner Wählerklientel die Laune verderben könnten, und verbreitet stattdessen eine diffuse Wohlfühlstimmung. Interess… mehr

14.09.2017 | IZ MAGAZIN IMMOBILIENANWAELTE AUSGABE 2017/2018/2017, S. 32

Welche Risiken müssen beim Share-Deal wegen Übernahme der Alt-Gesellschaft bedacht werden?

Bei richtiger Strukturierung fällt bei einer Immobilieninvestition per Share-Deal, also Anteilskauf, gegenwärtig keine Grunderwerbsteuer an. Die Parteien können zudem den Vollzug der Transaktion ohne Mitwirkung de… mehr

11.09.2017

"Nur 7% Mehrwertsteuer bei Sozialwohnungsneubau"

Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau) verlangt eine Steuervergünstigung beim Errichten von Sozialwohnungen. Der IG Bau-Vorsitzende Robert Feiger schlägt vor, den Mehrwertsteuersatz von 19% auf 7% z… mehr

31.08.2017

65 Kommunen langen bei der Grundsteuer besonders hin

Seit 2012 haben 65 der 692 Kommunen mit mehr als 20.000 Einwohnern die Hebesätze Grundsteuer B um 50% oder mehr erhöht - ausnahmslos alle davon liegen in Nordrhein-Westfalen oder Hessen. Das zeigt eine Auswertung … mehr

31.08.2017 | IZ 35/2017, S. 14

Kaufpreisfinanzierung

Quelle: Notarkammer Pfalz
Quelle: Notarkammer Pfalz
Notarinnen und Notare erklären in dieser regelmäßig erscheinenden Kolumne die wichtigsten Begriffe. … mehr

31.08.2017 | IZ 35/2017, S. 9

Die Grundsteuer spaltet das Land

Quelle: istockphoto.com, Urheber: bibi57
Quelle: istockphoto.com, Urheber: bibi57
Die Grundsteuer steigt immer weiter, aber nicht überall gleich schnell. Seit 2012 haben 65 Kommunen mit mehr als 20.000 Einwohnern die Steuer um 50% oder mehr angehoben - alle liegen sie in Nordrhein-Westfalen ode… mehr

24.08.2017 | IZ 34/2017, S. 2

Die Linke ist der CDU auf den Fersen

Quelle: Immobilien Zeitung
Quelle: Immobilien Zeitung
Premium Bis zu 6 Premium-Inhalte / Monat im Basis-Paket (Print-Abo), unbegrenzt im Premium-Paket. Der Immomat führt es zutage: Immobilienleute haben am meisten mit CDU/CSU und FDP gemein. Doch selbst mit der Linken teilen sie fast die Hälfte der Positionen, staunt IZ-Redakteur Bernhard Bomke. … mehr

24.08.2017 | IZ 34/2017, S. 1

Die Immobilienkoalition

Quelle: ImmobilienZeitung, Urheber: Peter Dietz
Quelle: ImmobilienZeitung, Urheber: Peter Dietz
Premium Bis zu 6 Premium-Inhalte / Monat im Basis-Paket (Print-Abo), unbegrenzt im Premium-Paket. Könnte sich die Immobilienbranche ihren eigenen Bundestag stricken, käme es wohl zu einer Regierungskoalition aus CDU/CSU, FDP und der SPD. Union und Liberale kommen in ihren programmatischen Aussagen den Forderun… mehr

21.08.2017

In NRW und Hessen steigt die Grundsteuer immer weiter

Quelle: <a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a>, Urheber: Hartmut910
Quelle: pixelio.de, Urheber: Hartmut910
Premium Bis zu 6 Premium-Inhalte / Monat im Basis-Paket (Print-Abo), unbegrenzt im Premium-Paket. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat erneut die Hebesätze der Grundsteuer B in allen deutschen Kommunen ab 20.000 Einwohnern untersucht. Im Schnitt ist der Hebesatz um sechs auf 534 Punkte gesti… mehr

10.08.2017

ZIA: Weitere Erhöhungen des Grunderwerbsteuersatzes drohen

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Ingo Heine
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Ingo Heine
Premium Bis zu 6 Premium-Inhalte / Monat im Basis-Paket (Print-Abo), unbegrenzt im Premium-Paket. Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) verlangt von der künftigen Bundesregierung eine "Lösung der Grunderwerbsteuer-Problematik". Auch die Struktur des Finanzausgleichs treibe die Länder dazu, den Steuersatz ste… mehr

03.08.2017 | IZ 31/2017, S. 14

Kaufpreisfälligkeit

Premium Bis zu 6 Premium-Inhalte / Monat im Basis-Paket (Print-Abo), unbegrenzt im Premium-Paket. Notarinnen und Notare erklären in dieser regelmäßig erscheinenden Kolumne die wichtigsten Begriffe. … mehr

28.07.2017

Bayerns Immobilienumsätze steigen auf 26,1 Mrd. Euro

Premium Bis zu 6 Premium-Inhalte / Monat im Basis-Paket (Print-Abo), unbegrenzt im Premium-Paket. Die Umsätze mit Immobilien sind in Bayern in den ersten sechs Monaten um 8% gegenüber dem Vorjahreshalbjahr gestiegen. Das meldet der IVD Süd. Auf Basis des Aufkommens der Grunderwerbsteuer errechnet der IVD einen… mehr

27.07.2017 | IZ 30/2017, S. 8

800.000 Euro Freibetrag?

Premium Bis zu 6 Premium-Inhalte / Monat im Basis-Paket (Print-Abo), unbegrenzt im Premium-Paket. Weniger Regulierung, mehr finanzielle Anreize, um den Wohnungsbau anzukurbeln: Dafür plädierten zwei bayerische Politiker auf einer Veranstaltung des Bündnisses für bezahlbares Wohnen in Nürnberg. … mehr

27.07.2017 | IZ 30/2017, S. 2

Zweiklassen-Gesellschaft vermeiden

Urheber: Annette Riedl
Urheber: Annette Riedl
Premium Bis zu 6 Premium-Inhalte / Monat im Basis-Paket (Print-Abo), unbegrenzt im Premium-Paket. Eine Grunderwerbsteuerbefreiung für Ersterwerber provoziert weitere Steuererhöhungen für alle anderen Immobilienkäufer, meint Rainer Zitelmann, Publizist und Unternehmer. … mehr

27.07.2017 | IZ 30/2017, S. 2

Niedrigere Steuer für alle!

Quelle: Die Hoffotografen
Quelle: Die Hoffotografen
Premium Bis zu 6 Premium-Inhalte / Monat im Basis-Paket (Print-Abo), unbegrenzt im Premium-Paket. Statt nur einer kleinen Gruppe Vergünstigungen bei der Grunderwerbsteuer zu gewähren, sollte es besser einen niedrigen Satz für alle Käufer geben, meint Alexander Wiech, Geschäftsführer bei Haus & Grund. … mehr

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Für Jürgen Michael Schick, Präsident des Immobilienverbands IVD, ist das Ende … mehr

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