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Projekte | 11.05.2018

Aus IZ19/2018, S. 21

Von Lars Wiederhold

In diesem Artikel:

Fraport verkauft fleißig Grundstücke

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Volker Thies
In Gateway Gardens treibt der Bau der S-Bahn-Station die Vermarktung der Grundstücke voran. Im Hintergrund sind mehrere fertige Hotels und Bürohäuser zu sehen.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Volker Thies

Frankfurt/Kelsterbach/Raunheim. Der Flughafenbetreiber Fraport kommt mit der Vermarktung seiner Gewerbegebiete voran. Das Mönchhof-Gelände ist zu 82% vergeben und Gateway Gardens zu 50%. Doch mit der 42 ha großen Airport City West steht die nächste Mammutaufgabe bevor.

Einen Schub gegeben hat der Vermarktung des Frankfurter Gewerbegebiets Gateway Gardens der nahende S-Bahn-Anschluss. Die Arbeiten für das 260 Mio. Euro schwere Projekt sind im vollem Gange. "Das macht die S-Bahn für die Interessenten greifbar", erklärt Christian Balletshofer, Bereichsleiter Immobilien bei Fraport. Ende 2019 soll die S-Bahn-Station mitten im Gewerbegebiet, das Fraport mit mehreren Partnern entwickelt, eröffnen. Davon profitieren dann u.a. die Gäste der zahlreichen Hotels im Quartier. Gateway Gardens verfügt mittlerweile über Herbergen der Marken element, Holiday Inn, Hyatt Place, Meininger, Moxy und park inn. Bis Ende des Jahres entsteht an der Thea-Rasche-Straße 4 zudem ein Hampton by Hilton mit 196 Zimmern.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Lars Wiederhold
Im Drei-Sterne-Superior-Hotel Comfort Frankfurt Airport West auf dem Mönchhof-Areal gibt es eine Brauerei.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Lars Wiederhold

Das Drei- bis Vier-Sterne-Segment ist damit sehr gut vertreten. "Potenzial gibt es noch im sehr hochwertigen Bereich", findet Balletshofer. Gleiches gelte für Low-Budget-Konzepte. Anfragen kämen derzeit aber vor allem aus dem Bürobereich. Aktuell errichten z.B. Groß & Partner und OFB an der Amelia-Mary-Earhart-Straße 8 das 5.200 m² große Bürohaus Lindbergh parkside office, in das die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Schiff-Martini als Hauptmieter einziehen wird. Auch als Standort einer Tagesklinik ist Gateway Gardens derzeit in der Diskussion.

Etwa die Hälfte der insgesamt im Gebiet möglichen 700.000 m² Bruttogrundfläche ist noch frei. Dazu zählen drei Hochhausstandorte am nördlichen und östlichen Rand des Quartiers. Fraport arbeitet daran, dessen Parkplatzsituation zu verbessern. Dafür soll ein Parkhaus mit 1.300 teils öffentlichen Pkw-Stellplätzen sorgen, das über ein zukunftssicheres Konzept verfügt. Neben E-Ladesäulen ist dort auch eine Versuchsstrecke für autonomes Fahren vorgesehen.

Beim 100 ha großen Gewerbegebiet Mönchhof, das Fraport seit 2007 auf Raunheimer und Kelsterbacher Gemarkung entwickelt, ist die Vermarktung schon deutlich weiter fortgeschritten als in Gateway Gardens. 18% der Fläche ist noch frei und entfällt vor allem auf zwei größere Grundstücke. Im Mönchhof agiert Fraport auch als Immobilienentwickler. Das Unternehmen hat gemeinsam mit seinem Joint-Venture-Partner MP Holding an der Ecke Isarstraße/Donaustraße den ersten Bauabschnitt der Immobilie M-Port3 mit rund 31.700 m² Hallen- und Bürofläche fertiggestellt und an Deka Immobilien veräußert. Die Grundstückspreise haben sich am Standort laut Balletshofer enorm erhöht. Baufelder, die zu Beginn der Vermarktung 200 Euro/m² kosteten, liegen aktuell bei 300 Euro/m². Die Grundflächenzahl beträgt im Mönchhof maximal 0,8, die Geschossflächenzahlen liegen zwischen 0,9 und 2,9. Das Areal kann inzwischen ebenfalls ein Hotel vorweisen. Im vergangenen Jahr eröffnete dort das 234 Zimmer zählende Comfort Frankfurt Airport West als Teil der Projektentwicklung Riverbay. Besonderheit der Drei-Sterne-Superior-Herberge ist eine eigene Craft-Beer-Brauerei im Gebäude.

In der Cargo City Süd ist Fraport ebenfalls als Projektentwickler aktiv. Dort errichtet das Unternehmen bis 2020 für Swissport eine 16.000 m² große Luftfrachthalle. Eine besonders große Herausforderung erwartet den Flughafenbetreiber allerdings in der 42 ha großen Airport City West, dem früheren Ticona-Gelände. "Die Erschließung wird sehr aufwendig."

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