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Märkte | 19.04.2018

Aus IZ16/2018, S. 19

Von Thorsten Karl

In diesem Artikel:

Düsseldorf bereitet sich auf Büro-Rekordumsatz vor

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Thorsten Karl
Es wird emsig gebaut im Medienhafen. Unter anderem deshalb stiegen dort die Spitzenmieten recht deutlich an.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Thorsten Karl

Düsseldorf. Das letzte Jahr lief auf dem Büromarkt der Landeshauptstadt hervorragend. Zwar hat 2018 bislang noch keine riesigen Umsätze gebracht, die Makler hoffen dennoch auf ein neues Rekordjahr. Als Grund nennen sie zahlreiche Großabschlüsse, die offenbar unmittelbar vor der Unterschrift stehen. Da stört es auch nicht, dass das erste Quartal deutlich schlechter lief als derselbe Zeitraum im Vorjahr.

Die meisten Düsseldorfer Büroflächenvermittler verwenden die Vokabel "verhalten", wenn sie die Umsatzzahlen des ersten Quartals in der Landeshauptstadt beurteilen. Zwischen 70.800 m² und 78.000 m² Bürofläche nennen die Maklerhäuser für den Zeitraum zwischen Anfang Januar und Ende März, die neue Nutzer in der Stadt gefunden haben.

Weitgehende Einigkeit herrscht darüber, dass 2018 damit bislang um rund ein Drittel schlechter abgeschnitten hat als das erste Quartal des vergangenen Jahres. Der Grund für die eher miesen Zahlen ist wenig überraschend: Es gab bislang noch keine Großabschlüsse in Düsseldorf zu melden.

Doch von einem schwachen Start lassen sich die Düsseldorfer ihre Laune nicht verhageln - im Gegenteil. "Es sind einige sehr große Gesuche in Vorbereitung", berichtet Martin Becker, Team Leader Office Leasing Düsseldorf beim Maklerhaus JLL. "Darunter sind auch mehrere Gesuche mit mehr als 20.000 m². Doch gerade solche Großanmietungen brauchen mehr Zeit."

Heiko Piekarski, geschäftsführender Gesellschafter von Anteon, sieht es ganz ähnlich: "Aktuelle Großgesuche stimmen uns für das Gesamtjahresergebnis sehr positiv." Und auch der Flächenvermittler BNPPRE sieht noch keinen Grund zur Sorge. So sei ein Jahresergebnis auf der Höhe des zehnjährigen Durchschnitts (371.000 m²) durchaus realisierbar. JLL lehnt sich da deutlich weiter aus dem Fenster: Man halte unverändert an der Prognose fest, dass dieses Jahr rekordverdächtig laufen werde und an die Marke von 500.000 m² herankommen könnte.

Bislang war an 2018 aber nichts rekordverdächtig. Der größte Deal des ersten Quartals war der Abschluss der Oberfinanzdirektion über die rund 4.700 m² Bürofläche im Teilmarkt Nord. Der zweitgrößte Abschluss geht an einen Betreiber von Business-Centern, der rund 4.100 m² in der City gemietet hat.

Angesichts der bis jetzt bescheidenen Zahlen gab es wenig Veränderungen beim Leerstand oder der Durchschnittsmiete. Die Höchstmiete war bereits im vergangenen Jahr angestiegen, nachdem sie seit dem zweiten Quartal 2016 unverändert auf 26,50 Euro/m² lag und erreichte Ende 2017 27 Euro/m².

Die Höchstmieten gingen nach Einschätzung von BNPPRE dabei gleichmäßig über praktisch das gesamte Stadtgebiet nach oben. Und das teilweise sogar recht deutlich, wie im Medienhafen, wo jetzt 24,50 Euro/m² gezahlt werden (Q1 2017: 21,50 Euro/m²).

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