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Unternehmen | 15.12.2016

Aus IZ50/2016, S. 11

Von Lars Wiederhold

In diesem Artikel:
  • Unternehmen:
    Techem
  • Personen:
    Frank Hyldmar
  • Immobilienart:
    Wohnen

Schleppendes Energiesparen

Der Heizenergieverbrauch von Gebäuden in Deutschland sinkt nur sehr langam, zeigt eine Studie von Techem.

In den Jahren 2008 bis 2015 ist der Verbrauch von Erdgas, Heizöl und Fernwärme hierzulande jährlich nur um 1,2% gesunken, verrät die Energiekennwerte-Studie 2016 von Techem. Der Energiemanager bezeichnet diesen bereits witterungsbereinigten Rückgang als "schleppend". Der Verbrauch sei ein Maß für die energetische Qualität des Gebäudebestands. "Um, wie von der Bundesregierung geplant, den Wärmeverbrauch von Gebäuden bis 2020 um 20% zu reduzieren, wäre ein annähernd doppelt so hoher Rückgang nötig gewesen", teilt Techem mit. Frank Hyldmar, Vorsitzender der Techem-Geschäftsführung, fordert deshalb, die Wärmewende technisch auf breitere Füße zu stellen. Politisch würden derzeit vor allem die Effizienz der Gebäudetechnik und die Wärmedämmung als Energiesparmaßnahmen berücksichtigt, kaum aber Kriterien wie eine effektive Verteilung der Wärme in den Gebäuden und die Optimierung des Nutzerverhaltens.

Techem hat Verbrauchsabrechnungen von rund 1,5 Mio. Wohnungen in 130.000 Mehrfamilienhäusern anonymisiert ausgewertet. Der Dienstleister befragte zudem 2.000 Mieter zu deren Heiz- und Lüftungsverhalten und stellte fest, dass es bei diesem noch viel Verbesserungsbedarf gibt.

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