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Unternehmen | 14.06.2018

Von Monika Hillemacher

In diesem Artikel:

Bausparkasse Mainz hat Pfandbrieflizenz bekommen

Als zweite Bausparkasse nach Wüstenrot darf die Mainzer Hypotheken-Pfandbriefe emittieren. Die Erlaubnis der BaFin dazu hat sie jetzt auf dem Tisch.

Ihren ersten Pfandbrief will die Bauparkasse Mainz (BKM) voraussichtlich im Herbst begeben. Künftig sei die Transaktion von Namenspfandbriefen mit einem Volumen zwischen 5 und 20 Mio. Euro geplant. Die Laufzeiten gibt der Immobilienfinanzierer mit 5 bis 12 Jahren an. Die Papiere sollen bei institutionellen Anlegern platziert werden.

100 Mio. Euro Emissionsvolumen jährlich

Dass Namenspfandbriefe vorgesehen sind, deutet daraufhin, dass die BKM bereits bestimmte Abnehmer im Blick hat. Häufig übernehmen Versicherer solche als sicher geltenden Schuldverschreibungen. Die Bausparkasse schätzt ihr jährliches Emissionsvolumen auf 100 Mio. Euro. "Wir sind stolz, die Pfandbrieflizenz erhalten zu haben", erklärte BKM-Vorstandsprecher Bernd Dedert. Seinem Institut öffne sich "so die Tür zu einer günstigen Refinanzierungsquelle" für das wachsende Baufinanzierungsgeschäft.

Erst seit 2016 erlaubt das Bausparkassengesetz den Bausparkassen sich über Hypothekenpfandbriefe günstig, aber vor allem langfristig Liquidität zu sichern. Das soll einer Ertragsklemme vorbeugen: Die Bausparkassen müssen alte Bausparverträge hoch verzinsen, finden aber für die aus den Bauspargeschäft stetig zufließenden Mittel kaum attraktive Anlagen. Der Ausbau des Baukreditgeschäfts und damit verknüpfte Hypothekenpfandbriefe sollen die Finanzierer vor Negativtrends bewahren. 2017 wurden bundesweit Hypothekenpfandbriefe im Wert von 36,9 Mrd. Euro neu ausgegeben. In diesem Jahr soll das Volumen 39 Mrd. Euro steigen.

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