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Politik | 14.06.2018

Von Peter Dietz

In diesem Artikel:
  • Organisationen:
    Immobilienverband Deutschland (IVD)
  • Personen:
    Jürgen Michael Schick

Deutscher Immobilientag startet mit rund 2.300 Teilnehmern

Quelle: Immobilien Zeitzng, Urheber: Peter Dietz
Der Deutsche Immobilientag findet 2018 in einem alten Kaischuppen an der Elbe statt.

Quelle: Immobilien Zeitzng, Urheber: Peter Dietz

Bei seinem Deutschen Immobilientag in Hamburg hat der IVD sich selbst ein hervorragendes Arbeitszeugnis ausgestellt: Der Branchenverband sieht es nicht zuletzt als seine eigene Leistung an, dass die Bundespolitik von einer krassen Ausrichtung auf Mieterinteressen abgekommen ist.

Lange Schlangen an den Anmeldeschaltern, prall gefüllte Seminarräume, strahlende Sonne über der Nordelbe: Um 9.45 Uhr eröffnete IVD-Präsident Jürgen Michael Schick den Deutschen Immobilientag 2018 in Hamburg. Rund 2.300 Gäste waren am Donnerstagmorgen zu dem Fachkongress in den Schuppen 52 mitten in den Docks der Hafen-City gekommen. Unter dem Holzdach des denkmalgeschützten Kaischuppens aus der Kaiserzeit präsentieren sich zudem rund 100 Fachaussteller aus der Immobilienbranche.

In seiner Eröffnungsrede lobte IVD-Präsident Schick die Lobbyarbeit seines Verbandes. So sei es gelungen, das Bestellerprinzip auch für den Verkauf von Immobilien zu verhindern. Der IVD habe schon im Vorfeld der Verhandlungen zur Neuauflage der Großen Koalition mit Erfolg seine Bedenken dagegen vorgetragen.

IVD sieht sich als Lobby für das Wohneigentum

Schick glaubt "eine echte Trendumkehr in der Wohnungspolitik" mit angestoßen zu haben. Statt sich ausschließlich auf den Mieterschutz zu konzentrieren, praktiziere die neue alte Regierung nun auch Eigentumsförderung und aktive Neubaupolitik etwa durch die Einführung des Baukindergeldes.

"Wir haben es gefordert, wir haben es durchgesetzt", sagte Schick unter dem Applaus der Mitglieder. Der Präsident machte auch deutlich, dass noch Arbeit bevorstehe. Als Beispiel nannte er eine Regelung, mit der Ersterwerber von Immobilien von der Grunderwerbsteuer befreit werden. "Wir werden weiter daran bohren."

Digitales dominiert

Bis Freitag werden in rund 60 Vorträgen Zukunftsfragen der Branche beantwortet. In diesem Jahr geht es bei dem Kongress unter anderem um Automatisierung, Prozessoptimierung, digitale Intelligenz sowie neue Trends in Vertrieb und Positionierung. So stellen sich zahlreiche Proptechs mit ihren digitalen Lösungen vor.

Wie im vergangenen Jahr hat der Verband nicht nur die Inhaber und Chefs der rund 6.000 Mitgliedsfirmen zum Deutschen Immobilientag eingeladen. Auch die Mitarbeiter der Makler- und Verwalterbüros sollen in die Hansestadt kommen, um sich über die politische Lobbyarbeit des Verbands sowie über digitale Innovationen zu informieren.

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