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Digitales | 12.06.2018

Von Ulrich Schüppler

In diesem Artikel:
  • Unternehmen:
    Aareon AG
  • Personen:
    Ulrich Weinberg, Gerd Leonhard, Daniel Domscheit-Berg

Aareon-Kongress spürt der Macht der Vernetzung nach

Quelle: Aareon, Urheber: Christian Klant
Über die Zukunft der Vernetzung diskutierte Moderatorin Corinna Wohlfeil mit Ulrich Weinberg, GdW-Präsident Axel Gedaschko, Gerd Leonhard und Daniel Domscheit-Berg (v.l.n.r.).

Quelle: Aareon, Urheber: Christian Klant

Unter dem Motto "Next Level Networking" hatte das Mainzer Software- und Beratungshaus Aareon vergangene Woche die Spitzen der Wohnungswirtschaft zum Kongress nach Garmisch-Partenkirchen geladen. Wie die Branche sich im Digitalzeitalter positionieren sollte, darüber diskutierten unter anderem ein Designprofessor, ein Zukunftsforscher und ein Informatiker.

Vor der zunehmenden Vernetzung muss niemand Angst haben, der in der Lage ist, neue, kreative Lösungen zu erarbeiten. Davon ist Ulrich Weinberg überzeugt, der am Hasso-Plattner-Institut der Universität Potsdam lehrt. "Der Mensch ist immer noch die beste Inspirationsquelle", sagte Weinberg, der auf dem Aareon-Kongress eine Kurzeinführung in die Prinzipien des Design Thinkings gab.

Dieser Ideenfindungsansatz verfolgt das Ziel, dass fachübergreifende Teams ihre Kräfte bündeln, dabei zwischen verschiedenen Prozessstufen hin- und herspringen können und auf diese Weise eine große Zahl an Ideen generieren. Das Verfahren ist aus der Kreativbranche abgeleitet, wird aber mittlerweile in vielen Feldern verwendet. "Wir haben Anfragen zu Design-Thinking-Kursen von Energieversorgern, Kirchen, sogar von Gefängnissen, aber bisher kaum aus der Immobilienbranche", bedauerte Weinberg.

Die Digitalisierung selber gestalten, statt Spielball der Internetriesen zu sein

Auch der Zukunftsberater und Buchautor Gerd Leonhard riet der Wohnungswirtschaft, die Herausforderungen der Digitalisierung anzunehmen. "Die Zukunft ist zu 90% positiv, wenn wir es schaffen, Mensch und Maschine ins Gleichgewicht zu bringen", gab sich Leonhard überzeugt.

Statt jedoch danach zu schielen, ob sich am großen Datenroulette irgendwie mitverdienen lässt, sollte die Wohnungswirtschaft sich nach Ansicht des Informatikers Daniel Domscheit-Berg lieber unabhängig von Internetriesen und Telekomunternehmen machen, indem sie z.B. zusammen mit den Kommunen ihre eigenen Glasfasernetze legt, am besten bis in die Gebäude. "Es gibt Gestaltungsmöglichkeiten, von denen Sie noch gar nichts wissen, deshalb suchen Sie danach!", forderte Domscheit-Berg die Branche auf.

Lesen Sie den ausführlichen Bericht zum diesjährigen Aareon-Kongress in der kommenden IZ24/2018 auf Seite 13.

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