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Unternehmen | 16.05.2018

Von Monika Leykam

In diesem Artikel:

Adler wächst und schreibt rot

Die Wohn-AG Adler Real Estate freut sich über verbesserte finanzielle Kennzahlen im ersten Quartal 2018, muss aber unterm Strich einen Verlust verbuchen. Die Nettomieteinnahmen stiegen im Jahresvergleich um knapp 7% auf rund 45 Mio. Euro (bereinigt um die Erträge der 2017 verkauften Tochter Accentro). Das Ergebnis aus der Immobilienbewirtschaftung lag nach dieser bereinigten Berechnung sogar um 33% über dem Vorjahresquartal. Die operative Kennzahl FFO I erreichte 14,2 Mio. Euro, das sind fast 80% mehr als vor zwölf Monaten. Einen Überschuss gibt es für das Quartal dennoch nicht. Das liegt an den massiv gestiegenen Finanzaufwendungen (-56,5 Mio. Euro nach -23,4 Mio. Euro im Vorjahr), die aus der Belastung durch Vorfälligkeitsentschädigungen entstanden. Diese schlugen mit satten 32,7 Mio. Euro zu Buche, werden aber im FFO nicht berücksichtigt. Durch diese Refinanzierungen befreite sich Adler von höher verzinsten Schuldscheindarlehen.

In den Quartalszahlen ist die Übernahme der Wohn-Holding Brack Capital noch nicht berücksichtigt. Diese wird nach aktueller Prognose den FFO im Gesamtjahr 2018 auf 65 Mio. bis 70 Mio. Euro steigern. Das entspricht einem Jahresplus von 65%.

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