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Projekte | 11.05.2018

Von Friedhelm Feldhaus

In diesem Artikel:

Bremen: Bis zu 2.000 Wohnungen auf Brinkmann-Areal

Quelle: Justus Grosse Real Estate
Zwischen dem Entwicklungsgebiet der früheren Tabakfabrikation und der Weser liegt ein Wohngebiet. Am östlichen Weserufer liegt die Überseestadt. Rechts im Bild angeschnitten ist das swb-Areal.

Quelle: Justus Grosse Real Estate

Der Bremer Projektentwickler Justus Grosse Real Estate hat das knapp 15 ha große Brinkmann-Areal in Woltmershausen gekauft und will es für 240 Mio. Euro entwickeln. Die repräsentative Architektur der früheren Tabakfabrik soll erhalten bleiben und mit bis zu 2.000 Wohneinheiten ergänzt werden. Grosse bezahlt 15,5 Mio. Euro an Sirius Real Estate.

Clemens Paul zeigt sich sehr angetan vom Entwicklungspotenzial der 14,7 ha großen, früheren Tabakfabrik Martin Brinkmann im Bremer Stadtteil Woltmershausen. "Das Schöne an dem Gelände ist, dass es kaum eine gewerbliche Nutzung gibt, für die wir keine Mietfläche anbieten können", erklärt der geschäftsführende Gesellschafter des Immobilienunternehmens Justus Grosse.

Sirius konnte wenig mit dem Areal anfangen

Das verblüfft etwas, denn Sirius Real Estate hatte den Verkauf damit begründet, dass "die Gebäude speziell für die Tabakherstellung konfiguriert sind, was aufgrund der damit verbundenen Komplexität das Investitionspotenzial zur Neugestaltung begrenzt hat". Die Nettomieteinnahmen lagen zuletzt bei nur 900.000 Euro im Jahr und 48.700 qm standen zum 31. März leer. 2017 hatte Sirius zudem den Buchwert deutlich gesenkt. Zu diesem gesenkten Buchwert wurde die Fläche nun verkauft: 15,5 Mio. Euro.

Paul hingegen hat große Pläne mit dem wesernahen Industrieareal. Einige Gebäude der 1910 aus Bremen-Nord nach Woltmershausen gezogenen Tabakfabrik sollen erhalten bleiben. Daneben gibt es ausreichend Raum "für vier- bis fünfgeschossige Mehrfamilienhäuser, dreigeschossige Bremer Häuser neuen Typs und zweigeschossige Reihenhäuser".

Bis zu 2.000 Wohneinheiten

"Bis zu 1.200 Wohneinheiten" hatte das Unternehmen mittelfristig in Aussicht gestellt. Doch Paul erklärt gegenüber der Immobilien Zeitung: "1.200 Wohneinheiten ist eine eine Mindestgröße. Ich kann mir angesichts der Prominenz des Geländes und der Citynähe vorstellen, dass es auch 2.000 Wohneinheiten werden." Ebenfalls entwickelt werden soll das südlich benachbarte, frühere Gaswerkgelände der Stadtwerke Bremen (swb). Diese knapp 20 ha werden im städtebaulichen Masterplan einbezogen, der bis Mitte kommenden Jahres entwickelt werden soll.

Paul möchte zeitnah loslegen. "Die Politik ist sich der Chance für Bremen bewusst." Nach Entwicklung des städtebaulichen Masterplans bis zum Sommer 2019, erwartet er, dass bis zum Sommer 2020 mit dem B-Planverfahren Baurecht geschaffen wird. Dann könnte Justus Grosse mit dem Bau von Wohnraum starten. "Insgesamt wird die Justus Grosse Real Estate nach ersten überschlägigen Schätzungen über 240 Mio. Euro in das Gesamtquartier entwickeln." Als Entwicklungshorizont erwartet Paul "fünf Jahre ab Baubeginn".

Transaktion: Bremen, Hermann-Ritter-Straße

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