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Transaktionen | 04.04.2018

Von Friedhelm Feldhaus

In diesem Artikel:

WPD kauft Kellogg-Areal in Bremen

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus
Voraussichtlich 2021 werden erste Bauarbeiten das Gesicht des Kellogg-Areals in Bremen verändern.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus

Der Windparkprojektierer WPD hat das 15 ha große Areal des Getreideflockenherstellers Kellogg in der Bremer Überseestadt gekauft. Wie das gemischte Quartier Überseeinsel mit Wohnungen, Flächen für Dienstleister, Gewerbe und eine Schule künftig aussehen soll, wird gerade in einem städtebaulichen Verfahren geklärt.

Der letzte Arbeitstag auf dem Kellogg-Gelände in der Bremer Überseestadt ist kaum vorüber, da ist das 15 ha große Areal bereits verkauft. Wie bereits angekündigt, hat der benachbart ansässige Windparkprojektierer WPD das Industrieareal zwischen Weser und Europahafen erworben.

Wohnen, Gewerbe und Schule

WPD tritt auch in die Absichtserklärung ein, die Ende 2017 von Kellogg und der Stadt Bremen zur künftigen Entwicklung dieses Filetstücks unterschrieben wurde. "Vielfältigste Nutzungsformen stehen bei der Entwicklung des Areals im Fokus", erklärt Jens Lütjen vom Immobilienberater Robert C. Spies. "Dazu gehört eine Schule, ein ausgewogenes Wohnungsangebot, attraktive öffentliche und kulturelle Plätze, Grünflächen am Weserlauf sowie flexible Mietflächen und Platz für gewerbliche Nutzer und Unternehmenszentralen."
Robert C. Spies hatte den Verkauf im Kellogg-Auftrag vermittelt und wird WPD künftig bei der Entwicklung beraten. Wie diese aussehen könnte, entscheidet sich in einem städtebaulichen Werkstattverfahren. Die Jury, der auch der frühere Hamburger Oberbaudirektor Jörn Walter angehört, hat jüngst drei von sechs Entwürfen für die abschließende Entwicklungsrunde ausgewählt. Spätestens am 25. April werden die Pläne für die Halbinsel öffentlich, wenn der Fachausschuss Überseestadt tagt.

Kellogg bleibt Mieter

WPD-Gesellschafter Klaus Meier jedenfalls möchte "ein auch unter Mobilitätsaspekten sowie energetischen Gesichtspunkten wegweisendes Projekt" umsetzen. Die Überseeinsel werde ein "urbanes und zugleich nachhaltiges Quartier mit Vorzeigecharakter über die Grenzen der Region hinaus". Meier will auch selbst auf dem Gelände investieren.
Im ersten Halbjahr 2018 soll noch ein städtebaulicher Vertrag unterschrieben werden. Kellogg jedenfalls bleibt zunächst noch Mieter auf dem Grundstück. Der Konzern wird das Hochregallager weitere fünf Jahre als Zwischenlager für Frühstücksflocken nutzen, die letztlich in Deutschland, Österreich, der Schweiz oder Skandinavien verkauft werden sollen. Weitere Mieter der Büroflächen sind die Initiative Stadtbremische Häfen (ISH) und der Landessportbund Bremen (LSB). Bereits 2015 hatte Kellogg seine Nordeuropa-Zentrale von Bremen in den Sprinkenhof nach Hamburg verlegt. Auch mit Künstlern, die verschiedene Immobilien nutzen, wurden die befristeten Verträge erneuert.

Transaktion: Bremen, Auf der Muggenburg

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