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Märkte | 28.02.2018

Von Martina Vetter

In diesem Artikel:

Knapp 18,1 Mrd. Euro Umsatz auf dem Berliner Immobilienmarkt

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Marina Vetter
Der Berliner Immobilienmarkt verzeichnet ein Umsatzplus für 2017.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Marina Vetter

Liegenschaften im Wert von fast 18,1 Mrd. Euro gingen in der Bundeshauptstadt 2017 über den Tisch. Das geht aus den vorläufigen Zahlen des Gutachterausschusses für Grundstückswerte in Berlin hervor.

Im Vergleich zu 2016 erhöhte sich der Umsatz demnach von 16,25 Mrd. Euro auf knapp 18,06 Mrd. Euro. Gleichzeitig ging die Zahl der Kauffälle von 31.959 auf 29.979 zurück, das ergab die bisherige Auswertung aller dem Gutachterausschuss bis Ende Januar dieses Jahres vorliegenden Kaufverträge aus dem Jahr 2017.

Aufgrund der vorliegenden Verträge passen die Mitglieder des Gutachterausschusses jährlich die Bodenrichtwerte an. Diese kannten in den vergangenen Jahren nur eine Richtung, nämlich steil nach oben. Der Blick auf 2017 ergibt jedoch ein differenziertes Bild, nicht in allen Segmenten und Lagen legten die Preise so stark zu wie es in der Vergangenheit der Fall war. Korrigierten die Gutachter die Bodenrichtwerte Anfang 2017 teilweise um mehr als 60% nach oben, betrug der Anstieg in diesem Jahr nur in Ausnahmen mehr als 50%.

Torstraße ist die teuerste Lage für Geschosswohnungsbau

Für nach wie vor gefragtes Bauland für Geschosswohnungsbau hob der Gutachterausschuss im gesamten Stadtgebiet den Bodenrichtwert um bis zu 40% an. Spitzenwert im Segment W (Wohnbaufläche) mit einer Geschossflächenzahl (GFZ) von 2,5 ist wie schon im Vorjahr der Bereich südlich der Torstraße in Berlin-Mitte. Hier liegt der aktuelle Bodenrichtwert bei 7.000 Euro/qm, Anfang 2017 waren es lediglich 5.000 Euro/qm.

Auch im gewerblichen Bereich machten die Preise in besonders gefragten Lagen nochmals einen Sprung nach oben. Der erneute Verkauf des Sony Centers ließ den Quadratmeterpreis am Potsdamer Platz im Segment der sogenannten Kerngebietslagen, in denen eine gewerbliche und kulturelle Nutzung dominiert (M1), von 10.000 Euro/qm auf 15.000 Euro/qm klettern. Die GFZ liegt dort bei 4,5.

Rund um die Mercedes-Benz-Arena hat sich der Wert von Bauland verdoppelt

Gar verdoppelt wurde der Wert für Bauland der gleichen Kategorie rund um die Mercedes-Benz-Arena, wo derzeit die letzten freien Flächen bebaut werden. Der neue Richtwert beträgt nach der Auswertung der vorliegenden Kaufverträge 7.500 Euro/qm.

Die zunehmende Nachfrage nach Büroflächen in Innenstadtbereichen treibe aber nicht nur den Preisanstieg in der Kategorie M1 voran, sondern auch in Gewerbegebieten, konstatieren die Gutachter. Im Segment G (Gewerbebaufläche) mit einer GFZ von 2,5 verzeichneten die Gutachter Preissprünge von teils mehr als 50%. Der aktuelle Spitzenwert liegt bei 3.000 Euro/qm in der Franklinstraße in Charlottenburg. Insgesamt jedoch glauben die Gutachter, der Nachholeffekt aufgrund der früher sehr günstigen Bodenpreise in der Hauptstadt habe sich abgeschwächt.

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