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Märkte | 14.02.2018

Von Volker Thies

In diesem Artikel:

Frankfurt und Region sind vereintes Hochpreisland

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Volker Thies
Trotz scheinbar noch vorhandener Flächenreserven steigen auch im Frankfurter Umland die Wohnungspreise.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Volker Thies

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Frankfurt hat erneut den Wohnungsmarkt in der Region unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Auch in den Kleinstädten im Umland der Mainmetropole steigen Preise und Mieten weiter.

Ihre Zahlen stützt die IHK auf eine Umfrage unter rund 30 Marktakteuren in der Region. Wegen des Zeitaufwands für die Befragung kann die Kammer zwar noch keine abschließenden Daten für 2017 liefern, wie der Gutachterausschuss sie bereits vorgelegt hat. Dafür bietet sie zum Erhebungszeitpunkt Oktober 2017 eine kleinteiligere Aufschlüsselung. Die Tendenz entspricht jedoch der des Gutachterausschusses: In Frankfurt und im Umland wächst weiterhin die Nachfrage nach Wohnraum, was zu steigenden Preisen und Mieten führt. Zugleich steigt die Bautätigkeit erstmals seit Jahren wieder spürbar an, ohne jedoch die Nachfrage vollständig bedienen zu können.

In der Stadt Frankfurt selbst werden weiterhin im Westend die höchsten Preise für Eigentumswohnungen aufgerufen. Der Spitzenwert liegt bei 8.000 Euro/qm, bei einzelnen, besonders herausgehobenen Objekten auch über 10.000 Euro/qm. Es folgen Nordend und Europaviertel mit 7.500 Euro/qm in der Spitze, wobei dieser Wert im Europaviertel darauf beruht, dass dort fast ausschließlich Neubauwohnungen gehandelt werden. Altstadt, Innenstadt, Bahnhofsviertel, Westhafen und Sachsenhausen schließen sich mit bis zu 7.000 Euro/qm an.

Die günstigsten Eigentumswohnungen sind mit 1.200 Euro/qm im Riederwald und Fechenheim zu haben. Auch bei den Jahresmietfaktoren für Wohnobjekte führt das Westend mit 33 die Liste an, vor dem Nordend mit 30. Die niedrigsten Faktoren werden in den westlichen Stadtteilen rund um Höchst und im Norden (mit Ausnahme des Riedbergs) mit Werten zwischen 13 und 14 erreicht, ähnlich auch im Osten im Riederwald und Fechenheim.

Preisgrenze Taunuskamm

Im Hochtaunuskreis erreicht Oberursel die höchsten Spitzenpreise für Eigentumswohnungen, nämlich 5.500 Euro/qm. Die Kreisstadt Bad Homburg sowie Königstein und Kronberg folgen mit 5.100 Euro/qm in der Spitze. Insbesondere in den Kommunen, die von Frankfurt aus gesehen hinter dem Taunuskamm liegen, sind Eigentumswohnungen bereits ab 1.000 Euro/qm zu haben, in der Gemeinde Schmitten sogar ab 800 Euro/qm. Die niedrigsten Wohnungsmieten im Hochtaunuskreis werden mit 4 Euro/qm in einigen Ortsteilen von Weilrod und Grävenwiesbach verlangt. Die höchsten Spitzenmieten sind für Bad Homburg, Oberusel, Königstein und Kronberg gleichermaßen mit 13,50 Euro/qm ermittelt. Die Jahresmietfaktoren erstrecken sich von 9 in fast allen Hintertaunuskommunen bis 22 als Höchstwert in Bad Homburg.

Im Main-Taunus-Kreis westlich von Frankfurt werden die teuersten Eigentumswohnungen in Bad Soden mit bis zu 5.500 Euro/qm gehandelt, gefolgt von 5.000 Euro/qm in Hofheim. Am anderen Ende der Skala kann man für 1.000 Euro/qm in Eppstein, Flörsheim und Hattersheim noch Wohneigentum erwerben. Die Mietspanne im Main-Taunus-Kreis reicht von 6 Euro/qm für einfache Lagen in Schwalbach, Flörsheim, Eppstein und Hattersheim bis zu 13,50 Euro/qm Spitzenmiete in Bad Soden und Hofheim. Der Multiplikator für Wohninvestments kann in Teilen Flörsheims und Eppsteins bis auf 12 heruntergehen. Den höchsten Wert erreicht er mit 21 bei einigen Objekten in Bad Soden und Eschborn. Sämtliche Mietpreise der Erhebung verstehen sich als Kaltmiete bei Neuvermietungen. Bestandsmietverträge werden nicht berücksichtigt.

Der Wohnungsmarktbericht kann auf der Webseite der IHK Frankfurt heruntergeladen werden.

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