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Projekte | 14.02.2018

Von Volker Thies

In diesem Artikel:

Ein Hotel an der Brücke von Remagen

Quelle: Krause Bohne Architects + Planners International, Urheber: Architekten Tom Krause und Astrid Bohne
Soldaten der 9. US-Panzerdivision nahmen die Brücke von Remagen am 7. März 1945 im Handstreich ein und sicherten sich damit einen wichtigen Rheinübergang. Dieses Kriegsereignis wird das geplante Hotel an den Überresten der Brücke (links im Bild) voraussichtlich für sein Marketing nutzen.

Quelle: Krause Bohne Architects + Planners International, Urheber: Architekten Tom Krause und Astrid Bohne

In der Nähe zu einem der international bekanntesten Schauplätze des Zweiten Weltkriegs soll vom zweiten Quartal 2018 an ein Hotel entstehen. Ende 2019 könnte es in Betrieb gehen.

Die Projektentwicklungsgesellschaft Prime Properties (Eschweiler) will in Remagen ein Vier-Sterne-Hotel entwickeln und rund 40 Mio. Euro in das Projekt investieren. Das Haus mit dem Namen The Bridge (121 Zimmer, zwei Restaurants, Wellnessbereich und Konferenzräume) soll in unmittelbarer Nähe der Überreste der Ludendorffbrücke entstehen. Diese ist als ein Brennpunkt im Kampf um den alliierten Rheinübergang am Ende des Zweiten Weltkriegs bekannt.

Das rund 1,6 ha große Gelände für das zukünftige Hotel gehörte bis um das Jahr 2000 herum zu einer Produktionsstätte für Türelemente. Der Baubeginn war zunächst für den Herbst 2017 angesetzt. Da auf der Fläche aber römische Funde sowie Munitionsreste aus dem Zweiten Weltkrieg vermutet werden, wird es nun voraussichtlich erst im zweiten Quartal 2018 losgehen. Das Soft Opening könnte Ende 2019 sein.

Betreibervertrag auf der ITB

Ein Betreiber steht bereits fest. "Es ist eine international renommierte Hotelbetreibergesellschaft", sagte Tom Krause, zugleich Geschäftsführer von Prime Properties und mit seinem Architekturbüro Krause Bohne für die Planung zuständig, auf Nachfrage der Immobilien Zeitung. Auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin Anfang März 2018 werde dieser sich voraussichtlich endgültig vertraglich an das Projekt binden. Ob Krause das Hotel im Bestand halten oder an einen Endinvestor veräußern will, stehe derzeit noch nicht fest. Beides seien aber denkbare Optionen.

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