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Projekte | 12.02.2018

Von Friedhelm Feldhaus

In diesem Artikel:

Grand Opening für Adina Aparthotel Hamburg Speicherstadt

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus
Das Adina Apartment Hotel Speicherstadt liegt zwischen City und Hafencity an der belebten Willy-Brandt-Straße.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus

60 Tage nach dem Soft Opening des Adina Apartment Hotel Speicherstadt folgte am vergangenen Freitag das Grand Opening. Der Neubau auf der früheren Spiegel-Insel ist das größte Adina in Europa. Eigentümer ist Commerz Real.

Termingerecht nahm das Adina Apartmenthotel Hamburg Speicherstadt im Dezember seinen Betrieb auf. Nach 60-tägiger Aufwärmphase wurde nun das Grand Opening gefeiert. Der Neubau nach einem Entwurf der Hamburger Winking Froh Architekten birgt auf acht Geschossen 202 Studios und Apartments, Fitnessbereich, Pool und Sauna, Bar und Restaurant sowie drei Konferenzräume.

Neubau auf der Spiegel-Insel

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus
Dirk Schuldes, Petra Wolf und Nadja Werum (v.l.) vor dem Adina Apartment Hotel Hamburg Speicherstadt.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus

Entwickelt wurden die 11.370 qm BGF auf einem 2.430 qm großen Grundstück zwischen Willy-Brandt-Straße und Zollkanal von Hochtief Projektentwicklung. Hochtief hatte die 7.700 qm große frühere Spiegel-Insel 2012 von IVG Immobilien gekauft und Hamburg Heights genannt. Neben den beiden denkmalgeschützten Hochhäusern (Height 1 und 2), die Ende der 1960er Jahre nach Entwürfen des Architekten Werner Kallmorgen für IBM und Spiegel gebaut wurden, entstehen drei Neubauten: zwei Hotels und ein Wohngebäude. Height 1 (Büro) hatte Hochtief an die Berenberg Bank verkauft, Height 2 (Büro) an Quest, Height 4 (Premier-Inn-Hotel) an den Hotelkonzern Whitbread und Height 5 (Wohnen) an Magna Immobilien.

Für Selbstversorger mit Geschirrspüler und Waschmaschine

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus
Voll ausgestattet mit Küche samt Waschmaschine und Trockner zur Selbstversorgung auch für Longstay-Gäste.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus

Das Adina ist Height 3 und wurde 2015 an die Commerz Real verkauft, die es nun in ihren offenen Immobilienfonds hausInvest integriert. "Erste Gespräche haben wir Ende 2014 geführt", erklärt Nadja Werum, bei Commerz Real zuständig für die Projektakquisition im Hotelbereich. "Wir hatten Aparthotels zunächst beobachtet und festgestellt, dass der europäische Markt auch für dieses Segment Potenzial bietet."

So bieten die Adina Apartments ein bis zwei Zimmer zwischen 29 qm und 60 qm, ausgestattet mit einer komplett eingerichteten Küche samt Kühlschrank und Geschirrspüler sowie Waschmaschine und Trockner. "Menschen sind Nomaden geworden", erläutert Petra Wolf, Adina, die Resonanz auf das Angebot. "Hotelgäste können die Hotelleistungen in Anspruch nehmen - müssen sie aber nicht, weil die Apartments komplett ausgestattet sind."

Als Forward-Funding offmarket gekauft

Der Deal sei offmarket als Forward-Funding angeschoben worden, ergänzt Dirk Schuldes, Leiter Real Estate Markets Hospitality bei Commerz Real. "Vor drei Jahren haben wir noch gesagt: Das war viel zu teuer. Heute wären wir in ähnlicher Lage froh über diesen Preis."

Der Wettbewerb mit Büro- und Wohnprojekten treibe den Preis. „Und der Projektentwickler schaut, wer am meisten zahlt", weiß Werum. Trotzdem weicht Commerz Real nicht in die Stadtteile aus. "Am Hotelmarkt geht es seit acht Jahren aufwärts. Irgendwann geht es im Zyklus auch wieder abwärts", zeigt sich Schuldes vorsichtig. "Und eine solche Korrektur trifft die Innenstadt zuletzt."

Commerz Real sucht Hotelprojekte in B-Städten

Dabei geht der Blick auch in Norddeutschland durchaus über die Hamburger Grenzen hinaus. Hannover, Bremen, Kiel oder Lübeck beispielsweise seien interessante Standorte. Je ein Letter of Intend (LOI) ist für ein Hotel jeweils in Niedersachsen und Schleswig-Holstein unterschrieben. Aber bei einem Mindestinvestitionsvolumen von 30 Mio. Euro sei das Engagement in B-Städten nicht ganz einfach. Ausnahmsweise werden auch Projekte für 25 Mio. Euro akzeptiert.

In B-Städten erwartet Schuldes eine Rendite von 5,5% bis 6%. "Im Forward-Funding kommen wir über 5%. Dabei übernehmen wir keine Bau- oder Fertigstellungsrisiken. Wenn ich einen Topstandort in Hamburg habe, kaufe ich für 4% bis 4,5%."

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