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Projekte | 07.02.2018

Von Friedhelm Feldhaus

In diesem Artikel:

Hannover: Urbanes Quartier auf dem Areal des Postscheckamts

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus
Das frühere Postscheckamt hat keine Zukunft. Es soll einem städtischen Quartier mit Gewerbe und Wohnen weichen.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus

Die Postbank verhandelt über den Verkauf des früheren Postscheckamts in der hannoverschen City. Der Kaufpreis für das 18.700 qm große Grundstück soll bei 37 Mio. Euro liegen. Die Stadt möchte hier ein gemischtes Quartier mit einem 50%-Anteil von Büro-, Dienstleistungs- und Ladenflächen sehen sowie Wohnungen.

Über einen Verkauf des elfgeschossigen früheren Postscheckamts südlich der Celler Straße, zwischen Goseriede, Herschel- und Brüderstraße, denkt die Postbank bereits seit über zehn Jahren nach. Während nach Marktinformationen die Gebote vor zehn Jahren bei 11 Mio. bis 13 Mio. Euro lagen, kann die Postbank heute mit einem Kaufpreis von rund 37 Mio. Euro rechnen.

Seit der Fertigstellung vor über 40 Jahren hat sich das frühere Postscheckamt wenig verändert: Bräunlicher Waschbeton und braune, teils verspiegelte Scheiben prägen die Betonburg. Die Postbank nutzt einige Flächen, weitere sind vermietet.

Ausweisung als Urbanes Gebiet

Da mehrere Grundstücksinteressenten bereits bei der Stadt angeklopft haben, um zu eruieren, wie sie das zentral zwischen Klagesmarkt und Hauptbahnhof gelegene Grundstück nutzen dürfen, hat das Baudezernat dem Bauausschuss für seine heutige Sitzung einen Entwurf für den Aufstellungsbeschluss für eine B-Planänderung vorgelegt.

Vorgesehen ist die Ausweisung als Urbanes Gebiet (MU). Bis dato ist es als Kerngebiet deklariert. Entstehen soll ein Nutzungsmix aus Büro-, Dienstleistungs- und Ladenflächen sowie Wohnungen. Im gewerblichen Anteil sollen auch kulturelle, soziale, gesundheitliche oder sportliche Nutzungen erlaubt sein. Keine Option seien - in Nachbarschaft zum Straßenstrich - "Vergnügungsstätten jedweder Art" sowie Hotels. Im Wohnungssegment wird ein 25%-Anteil geförderter Wohnungen vorgeschlagen. Auch eine Kita ist geplant.

Hohe Dichte

Mit der MU-Ausweisung könnte eine hohe Bebauungsdichte mit einer Geschossflächenzahl (GFZ) von 3 und einer Grundflächenzahl (GRZ) von 0,8 umgesetzt werden. Im gültigen B-Plan von 1971 liegt die GFZ bei 2 und die GRZ bei 0,6. Der bisherige B-Plan erlaubt eine elfgeschossige Bebauung. Das Baudezernat möchte künftig vier bis sechs Regelgeschosse haben und kann sich - mit Verweis auf das DGB-Hochhaus - im südlichen Bereich ein Hochhaus in ähnlichem Format vorstellen. Der Käufer des 18.700 qm großen Grundstücks soll einen städtebaulich-hochbaulichen Wettbewerb ausloben. Die Ergebnisse werden dann in den neuen B-Plan einfließen.

Die Postbank selbst erklärte: "Es liegen uns mehrere Angebote für einen Verkauf des Gebäudes vor, die wir prüfen - es sind aber noch keine finalen Entscheidungen getroffen worden. Parallel dazu suchen wir ein Objekt, das für unsere Mitarbeiter moderne und zukunftsfähige Arbeitsplätze in Hannover bietet."

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