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Projekte | 31.01.2018

Von Friedhelm Feldhaus

In diesem Artikel:

Hansainvest baut Bürohochhaus in der City Nord

Quelle: Barkow Leibinger Architekten, Berlin
Mit diesem Entwurf konnten sich Barkow Leibinger gegen vier internationale Büros durchsetzen.

Quelle: Barkow Leibinger Architekten, Berlin

Die City Nord verjüngt sich weiter. Hansainvest Real Assets will bis 2021 einen Bürobau aus den 1970ern durch ein knapp 30.000 qm großes Bürohochhaus ersetzen. Den Entwurf für das 110-Mio.-Euro-Projekt Kap 5 liefern Barkow Leibinger Architekten aus Berlin.

Das Berliner Architekturbüro hat ein hochbauliches Werkstattverfahren für den Neubau eines Bürogebäudes am Kapstadtring 5 gewonnen. Der 15.000 qm BGF messende Altbau aus den 1970er Jahren wird Ende des Jahres abgerissen. Ab dem kommenden Jahr entsteht ein mindestens 28.000 qm BGF großes Bürohochhaus. "Die Hochhausidee ist im Rahmen des Werkstattverfahrens entstanden", erklärt Nicholas Brinckmann, Sprecher der Geschäftsführung von Hansainvest Real Assets.

Baugenehmigung im Frühjahr

Brinckmann betont, dass Stadtplanung, Bezirk Nord und Denkmalschutzamt beim Werkstattverfahren einbezogen waren. Daher erwartet er, dass auf das angelaufene B-Planverfahren im Frühjahr eine Baugenehmigung folgt. Noch in diesem Jahr soll das über 40 Jahre alte Bestandsgebäude abgerissen werden.

Quelle: Barkow Leibinger Architekten, Berlin
Die Gebäudescheiben messen zwischen 30 m und 60 m.

Quelle: Barkow Leibinger Architekten, Berlin

Zwischen 2019 und 2021 soll der Neubau entstehen. Bis dahin wird auch geklärt, ob das bis dato bis zu 60 m hohe Gebäude nicht noch eine weitere Etage erhält. Die Investoren würden sich über zusätzliche 2.000 bis 3.000 qm freuen.

Drei gestaffelte Gebäudescheiben

Der Entwurf von Barkow Leibinger sieht drei in der Höhe gestaffelte, 30 m bis 60 m messende Scheiben vor. "So entsteht ein schlichtes, elegantes Haus mit klarem Ausdruck, das sich harmonisch in den städtebaulichen und architektonischen Kontext der City Nord einfügt", erklärt Architektin Regine Leibinger.

"Die City Nord hat einen Push bekommen", beschreibt Brinckmann die Entwicklung des lange monofunktionalen Bürostadtteils in den letzten Jahren. Er verweist auf die Entwicklung in der näheren Nachbarschaft des geplanten Neubaus am Kapstadtring 5. "Unsere Ecke hat sich mit der Allianz-Ansiedlung, den Neubauten des Telekom Campus und des Holiday Inn, dem Boardinghaus am Kapstadtring 1 oder dem von uns realisierten Ü8 sehr gut entwickelt." Weitere Projekte sind das 200-Mio.-Euro-Projekt Ipanema am Ort der früheren Postpyramide sowie die Modernisierung und Erweiterung des von Arne Jacobsen entworfenen Vattenfall-Gebäudes - nach dessen Verkauf.

Hauptmieter bleibt Signal Iduna

Hauptnutzer des Kap 5 wird der Versicherungskonzern Signal Iduna, der bis dato auch den Bestandsbau nutzt. Brinckmann zeigt sich zuversichtlich, die zusätzliche Bürofläche problemlos vermieten zu können. "Mit dem Kap 5 bekommt man sehr gute Büroflächen mit zusammenhängenden Einheiten von 400 qm bis 1.900 qm zum Back-Office-Preis von 15 Euro/qm im Mittel." In der zweigeschossigen Tiefgarage sollen 400 Stellplätze entstehen, von den 50% mit Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge ausgestattet sind.

Das 110-Mio.-Euro-Projekt soll einem Immobilienspezialfonds von Hansainvest zugeführt werden.

Nachtrag: Nach Informationen der Immobilien Zeitung mietet Signal Iduna bis zur Fertigstellung des Kap 5 rund 10.000 m² im Vattenfall-Gebäude im Überseering 12.

Transaktion: Hamburg, Überseering 12

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