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Projekte | 11.01.2018

Von Gerda Gericke

In diesem Artikel:

Berlin: 350 Wohnungen in der Wasserstadt Oberhavel

Quelle: WBM, Urheber: PONNIE Images/Alexander Bartscher
So stellen sich die Berliner Architekten die 350 neuen Wohnungen der WBM in der Wasserstadt Oberhavel vor.

Quelle: WBM, Urheber: PONNIE Images/Alexander Bartscher

Für 350 Mietwohnungen, Gewerberäumen und einen öffentlichen Stadtplatz in der Wasserstadt Oberhavel stehen die städtebaulichen Grundzüge fest. Die kommunale WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH hat für die Quartiersentwicklung im Bezirk Spandau nach einem zweistufigen städtebaulichen Gutachterverfahren den Entwurf von Bruno Fioretti Marquez Architekten mit einem ersten Preis ausgezeichnet.

Die Ideen des Berliner Büros bilden die Grundlage für die weiteren Planungen auf dem rund 10.000 qm großen Areal am Schnittpunkt von Maselakekanal, Havel und Wasserstadtbrücke. Beide Häuser sollen bis 2022 in zwei Bauabschnitten mit einer Gesamtmietfläche von rund 25.000 qm realisiert werden. Im ersten Bauabschnitt sind rund 250 Wohnungen und ergänzende Gewerbeflächen geplant. Die Hälfte der Mietwohnungen werden öffentlich gefördert und wie gesetzlich vorgesehen ab 6,50 Euro/qm angeboten.

Jetzt haben die Bürger das Wort

Fioretti Marquez überzeugten mit einer Öffnung der Blöcke zum Wasser hin und verschiedenen Fassaden. Die Innenhöfe liegen höher. Dadurch entstünde "eine ausgewogene Balance zwischen öffentlichen und privaten Freiräumen". Im nächsten Schritt haben nun die Bürger das Wort. Baubeginn soll im ersten Quartal 2020 sein.

Von der Brache zur Adresse

Bis 1992 war die im Norden Berlins liegende Wasserstadt Spandau vor allem industriell genutzt. Die Ufer waren von Schrottplätzen und Lagerhallen okkupiert, ein Großteil des Bodens war vergiftet, Abwasser floss ungeklärt in die Havel. Als man Anfang der neunziger Jahre dachte: Die Berliner Wirtschaft wird boomen, Hunderttausende von neuen Einwohnern werden in die deutsche Hauptstadt strömen, beschlossen die Stadtväter aus diesem Niemandsland einen Ort zum Wohnen und Arbeiten zu machen. Sie riefen fünf riesige Brachen als städtebauliche Entwicklungsflächen aus. Doch die euphorischen Planungen hielten der Realität nicht stand. Erst seit Berlin aus allen Nähten platzt und dringend neue Wohnungen braucht wird der Standort am Rande attraktiv.

Zusammen 1.700 neue Mietwohnungen

Die 350 im Schnitt 62 qm großen Wohnungen der WBM in der Rauchstraße 34-40 sind nämlich nicht das einzige Vorhaben der kommunalen Gesellschaft in der Wasserstadt. Ganz in der Nähe entstehen an der Mertens- und Goltzstraße die Pepitahöfe; ein Gemeinschaftsprojekt der größten landeseigenen Wohnungsgesellschaft degewo und ebenfalls der WBM. Und ein Schwergewicht. Hier entstehen 1.024 Mietwohnungen. Bauen lassen sich die beiden kommunalen Unternehmen die Wohnungen vom privaten Entwickler Kilian Immobiliengruppe und MHMI. Insgesamt entstehen bis Ende 2018 gut 75.000 qm Wohnfläche. Die ersten der 42 bis 124 qm großen Einheiten sollen im kommenden Frühjahr schlüsselfertig übergeben werden. Hier werden 25% der Wohnungen mit Hilfe von Fördermitteln gebaut und zu subventionierten Preisen angeboten. Hinzu kommt ein geplantes Bauvorhaben mit ebenfalls 350 Wohnungen im ersten Bauabschnitt am östlichen Ufer des Spandauer Sees.

Legende:

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