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Projekte | 11.01.2018

Von Friedhelm Feldhaus

In diesem Artikel:
  • Städte:
    Hamburg
  • Unternehmen:
    IBA Projektentwicklungsgesellschaft (IPEG)
  • Organisationen:
    LIG Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen Hamburg, Behörde für Umwelt und Energie Hamburg
  • Immobilienart:
    Wohnen, Büro, Infrastruktur

IPEG kauft für 78,5 Mio. Euro Bauland in Oberbillwerder

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus
Blick von Neu-Allermöhe West über die S-Bahn-Station auf das Projektgebiet von Oberbillwerder.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus

Für die Entwicklung des neuen Stadtteils Oberbillwerder in Hamburg wurde die IBA Projektentwicklungsgesellschaft gegründet. Im Bezirk Bergedorf sollen auf 124 ha landwirtschaftlicher Fläche bis zu 7.000 Wohneinheiten sowie bis zu 5.000 Arbeitsplätze entstehen.

Der rotgrüne Hamburger Senat hat die IBA Projektentwicklungsgesellschaft (IPEG) gegründet. Die Tochter der IBA Hamburg verantwortet künftig die inhaltliche, organisatorische, gestalterische und finanzielle Steuerung der städtebaulichen Entwicklung des neuen Stadtteils im Bezirk Bergedorf und übernimmt die Entwicklung, Erschließung, Vermarktung und Finanzierung.

Drei Schulen und 14 Kita

Dazu beantragt der Senat bei der Bürgerschaft, die IPEG mit einem Anfangskapital auszustatten. So ist vorgesehen, die 124 ha in Nachbarschaft zu Neu-Allermöhe West vom Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) für 78,5 Mio. Euro an die IPEG zu verkaufen – also für gut 63 Euro/qm. Basis für den Kaufpreis ist ein Verkehrsgutachten.

In Oberbillwerder sollen 6.000 bis 7.000 Wohneinheiten sowie 4.000 bis 5.000 Arbeitsplätze entstehen. Letztere sollen sowohl Hochqualifizierte ansprechen sowie niedrigschwellige Angebote in den Bereichen Nahversorgung, Bild, Soziales und Handwerk schaffen. Vorgesehen sind zwei Grundschulen sowie ein Schulcampus mit Stadtteilschule und Gymnasium. Dazu 14 Kita und andere soziale Einrichtungen, deren Angebote mit Neu-Allermöhe und Bergedorf-West vernetzt werden sollen.

Wettbewerblicher Dialog läuft

Oberbillwerder wird als Referenz für einen klima- und ressourcenschonenden Stadtteil geplant. Neben einer weitgehend klimaneutralen Energieversorgung ohne fossile Brennstoffe soll auch ein zukunftsweisendes Mobilitätskonzept entstehen.

Aktuell läuft ein Wettbewerblicher Dialog, in dem Planer Anregungen von Bürgern aufnehmen und bei der öffentlichen Präsentation von Zwischenergebnissen nachjustieren. In Kürze ist die Reduzierung des Planerfeldes von acht auf vier Büros vorgesehen. Im Mai soll der Sieger gekürt werden, dessen Entwurf Grundlage für den Masterplan wird.

10 Mio. Euro für Ausgleichsmaßnahmen

Jenseits des eigentlichen Projektgebiets sind 280 ha für naturschutzrechtliche und artenschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahmen reserviert. 10 Mio. Euro stehen für den Erwerb von Flächen bereit, für die die Behörde für Umwelt und Energie (BUE) federführend ein Ausgleichskonzept erarbeitet. Parallel soll die Wirtschaftsbehörde mit den lokalen Landwirten ein Konzept für die künftige landwirtschaftliche Nutzung entwickeln.

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