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Märkte | 10.01.2018

Von Jutta Ochs

In diesem Artikel:

Zinshäuser werden immer teurer

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheberin: Jutta Ochs
Wohn- und Geschäftshäuser bleiben auch 2018 beliebte Anlageobjekte.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheberin: Jutta Ochs

Das Preiswachstum im Segment Wohn- und Geschäftshäuser hat sich auch 2017 fortgesetzt. Die Angebotsmieten stiegen laut Bericht von Engel & Völkers in den ersten drei Quartalen des Jahres 2017 in 60 Städten im Schnitt um 4,4% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Kaufpreise kletterten um rund 9%.

An der Spitze der Analyse von Engel & Völkers liegt Berlin mit einer Mietsteigerung von rund 8,5% auf 10,11 Euro/qm. In den C-Städten haben die Angebotsmieten im Schnitt um 4,5% angezogen. Mit 8,27 Euro/qm sind diese damit leicht über dem Niveau der B-Städte (8,06 Euro/qm). Ein Grund dafür ist laut Engel & Völkers, dass viele hochpreisige Universitätsstädte wie Heidelberg, Freiburg oder Mainz in die Kategorie C eingeordnet werden. Bei den D-Städten haben sich die Mieten im Schnitt um 4% auf 6,97 Euro/qm erhöht. Hildesheim, Kassel, Kempten, Konstanz und Würzburg verbuchten sogar einen Mietpreisanstieg von mehr als 5%.

Kaufpreise erhöhen sich um 9%

Die angebotenen Kaufpreise für die Wohn- und Geschäftshäuser stiegen 2017 in den 60 betrachteten Standorten um rund 9% gegenüber dem Vorjahr. Mit 3.253 Euro/qm im Schnitt hebt sich das Preisniveau in den A-Städten deutlich von dem der anderen Kategorien ab. Betrachtet man allerdings die Preissteigerung in den sieben A-Städten (Berlin, München, Hamburg, Frankfurt, Düsseldorf, Köln, Stuttgart), dann fiel das Plus mit knapp 8% jedoch deutlich geringer aus als beispielsweise in den D-Städten. Um rund 13% kletterten die Angebotspreise für Zinshäuser dort im Mittel. Insbesondere in Kempten im Allgäu, aber auch in Halle an der Saale stiegen die Preise überproportional. Andere D-Städte mit besonderer Bedeutung können auch deutlich abseits der Anlagehotspots in den großen Metropolen überzeugen. Beispielhaft dafür sind dafür laut Engel & Völkers Flensburg (+32%), Würzburg (+28%) und Jena (+20%) zu nennen.

Hohes Niveau bleibt auch 2018

Auch B-Städte wie Leipzig oder Essen verzeichnen wegen des hohen Anlegerinteresses ein starkes Wachstum der Preise. Im Schnitt stiegen diese an den B-Standorten um knapp 10%. Eine leicht gebremste Dynamik ist laut Bericht bei den C-Städten festzustellen. Gerade in den "preisintensiven Universitätsstädten" wie Freiburg oder Augsburg sind die Angebotspreise nicht mehr im zweistelligen Bereich gestiegen, sagt der Bericht von Engel & Völkers. Die Analyse des Maklerhauses geht davon aus, dass es bei den Zinshäusern auch in diesem Jahr eine Entwicklung auf hohem Niveau geben wird – allerdings mit regional unterschiedlicher Dynamik.

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