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Märkte | 10.01.2018

Von Volker Thies

In diesem Artikel:

Preissprung bei hessischem Wohnbauland

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Lars Wiederhold
Wohnungsknappheit, Zuzug und die daraus folgende Preissteigerung in Frankfurt dürften wesentliche Faktoren für die deutlich gestiegenen Wohnungspreise in ganz Südhessen sein.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Lars Wiederhold

Das Angebot wird knapper und die Preise steigen: Offenbar hat sich auch 2017 die Entwicklung der vergangenen Jahre auf dem hessischen Wohnimmobilienmarkt fortgesetzt. Gewerbebauland wurde hingegen im Durchschnitt günstiger.

Das geht aus der Trendmeldung hervor, die die Gutachterausschüsse für Immobilienwerte in Hessen jetzt vorgelegt haben. Nach Auswertung von knapp 85% der Kaufverträge, die im Jahr 2017 bei den örtlichen Gutachterausschüssen eingegangen sind, hat das zuständige Landesamt für Bodenmanagement eine Hochrechnung angefertigt. Demnach ist für 2017 mit 66.000 Kaufverträgen für bebaute und unbebaute Grundstücke sowie Eigentumswohnungen zu rechnen, rund 3.000 weniger als 2016.

Südhessen treibt die Entwicklung

Bei den Preisen unterscheidet die Auswertung zwischen Süd- und Nordhessen. Im Süden ist demnach der Preis für Wohnbauland auf durchschnittlich 360 Euro/qm gestiegen. Er hat sich damit seit 2016 um 30 Euro/qm erhöht, was die stärkste Erhöhung binnen Jahresfrist im Zeitraum seit 2007 darstellt. Beim Gewerbeland sank der durchschnittliche Preis hingegen um 40 auf 170 Euro/qm. Auch einen dermaßen starken Rückgang hat es seit 2007 noch nicht gegeben. In Nordhessen stagnierten die Durchschnittspreise sowohl für Wohn- (85 Euro/qm) als auch für Gewerbeland (40 Euro/qm).

Eigentumswohnungen legten in Südhessen im Erstverkauf im Durchschnitt auf 4.400 Euro/qm zu (550 Euro/qm mehr als 2016), im Wiederverkauf auf 2.450 Euro/qm (plus 300 Euro/qm) und in der Umwandlung auf 3.400 Euro/qm (plus 450 Euro/qm). In Nordhessen war die Entwicklung uneinheitlich. Im Erstverkauf gingen die Durchschnittspreise minimal auf 2.800 Euro/qm zurück (minus 50 Euro/qm), im Wiederverkauf stiegen sie auf 1.400 Euro/qm an (plus 100 Euro/qm) und bei Umwandlungen war ein leichter Rückgang auf 1.550 Euro/qm festzustellen (minus 50 Euro/qm).

Einfamilienhäuser auch im Norden teurer

Wohnhäuser zogen in beiden Landesteilen deutlich im Preis an. In Südhessen legten frei stehende Einfamilienhäuser auf durchschnittlich 380.000 Euro zu (27.000 Euro mehr als 2016), Doppelhaushälften auf 368.000 Euro (plus 22.000 Euro) und Reihenhäuser auf 362.000 Euro (plus 30.000 Euro). Nordhessen: Einfamilienhäuser 183.000 Euro (plus 19.000 Euro), Doppelhaushälften 155.000 Euro (plus 11.000 Euro) und Reihenhäuser 143.000 Euro (plus 15.000 Euro).

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