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Recht | 03.01.2018

Von Monika Hillemacher

In diesem Artikel:
  • Organisationen:
    Zentralverband des Deutschen Baugewerbes, Haus & Grund

Reformiertes Bauvertragsrecht in Kraft

Seit Jahresanfang ist das neue Bauvertragsrecht in Kraft. Es ist erstmals im Bürgerlichen Gesetzbuch verankert. In der Zusammenarbeit mit privaten Bauherren erlegt das Recht Bauträgern und Baufirmen zusätzliche Pflichten auf. Es geht unter anderem um Baubeschreibung, Abschlagszahlungen und Abnahme von Gewerken. So begrenzt das Gesetz Abschlagszahlungen, die schlüsselfertig arbeitende Bauunternehmen verlangen dürfen, auf 90% des Werklohns. Die restlichen 10% stehen erst nach Fertigstellung und mängelfreier Abnahme zu. Außerdem müssen Bauunternehmen vorab eine konkrete Baubeschreibung abliefern und die Planungsunterlagen aushändigen sowie einen verbindlichen Fertigstellungstermin zusagen. Zudem können private Auftraggeber den Vertrag nach Abschluss 14 Tage lang widerrufen.

Passend zu den Vorgaben haben der Zentralverband des deutschen Baugewerbes und Haus & Grund neue Musterverträge erarbeitet, die Unternehmen insbesondere einsetzen können, wenn sie einzelne Gewerke erstellen oder schlüsselfertig bauen.

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