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Unternehmen | 02.01.2018

Von Monika Leykam

In diesem Artikel:

Büro-Start-up shareDnC übernimmt Wettbewerber

Quelle: Fotolia.com, Urheber: fotogestoeber
Über shareDnC können Plätze in Großräumen, aber auch einzelne Bürozellen gemietet werden.

Quelle: Fotolia.com, Urheber: fotogestoeber

Die Bürovermittlungsplattform shareDnC hat ihren Wettbewerber optionspace übernommen. Nun bereitet Gründer Philipp Hartje den nächsten Schritt vor: Er will die Einzelkämpfer aus ihren Homeoffices locken und so die Zahl der vermittelten Verträge erhöhen.

ShareDnC vermittelt über seine gleichnamige Website an Selbständige und andere Einzelkämpfer Mietverträge für kleinteilige Büroflächen mit flexiblen Laufzeiten. Die meisten Angebote, die die shareDnC-Website bietet, stammen aus Untervermietungen größerer Büroeinheiten, zunehmend nutzen aber auch Coworking-Anbieter die Plattform, um ihre Flächen zu füllen.

Um Kunden, die über eine Website einen Arbeitsplatz mieten, kämpft Hartje mit dem Platzhirsch ImmobilienScout24; der bislang größte Konkurrenz für shareDnC unter den Proptech-Start-ups war laut Hartje die in Berlin ansässige optionspace gewesen – deren Mietangebote laufen nun über die shareDnC-Website.

Marketingoffensive geplant ...

Wichtiger als diese Ausweitung des eigenen Angebots (optionspace ist vor allem in Berlin stark) war für Hartje aber die mit der Übernahme verbundene technologische Verbesserung der eigenen Prozesse. optionspace habe für wichtige Elemente wie die E-Signatur und Schnittstellen zu Portalen und Abrechnungssystemen vollautomatisierte Lösungen entwickelt, mit denen man nun die eigene Effizienz verbessern werde. "Bei uns lief vieles nur teilautomatisiert, auch weil wir uns eher darauf konzentriert hatten, Vermietungsangebote zu akquirieren und Nachfrager anzusprechen."

Aber auch nach der optionspace-Übernahme ist in Sachen Marketing noch einiges zu tun. Seit shareDnC 2016 an den Markt ging, wurden gut 1.000 Mietverträge vermittelt – nicht pro Monat, sondern insgesamt. Hartje führt das auf "unsere starke Fokussierung auf aktive Nachfrager" zurück, also jene Einzelkämpfer, die sich aus eigener Motivation nach einem Büro umsehen. "Aber sehr viele andere potenziellen Kunden sitzen derzeit noch im Homeoffice, obwohl sie vielleicht auch gerne in Gemeinschaften arbeiten würden. Die müssen wir jetzt verstärkt über unser Angebot informieren."

... und finanziert

Für die anstehende Marketingoffensive besorgte sich das Start-up kürzlich einen niedrigen siebenstelligen Betrag bei seinen Geldgebern aus der Immobilienwirtschaft. Zu denen zählen große Namen wie die Goldbeck-Bürder, Markus Wiedenmann, Jan Bettinck und Alexander Goepfert. Gewinne gebracht hat denen ihr Engagement bei shareDnC noch nicht, auch in den nächsten Jahren wird es wohl noch keine schwarzen Zahlen geben. Hartje sieht's gelassen: "Das ist für Online-Plattformen in der Regel auch kein kurzfristiges Ziel. Es geht erst einmal darum, Nachfrage und Angebot zu kreieren, um sich zu etablieren."

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