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Märkte | 07.12.2017

Von Monika Leykam

In diesem Artikel:

Deutsche Immobilienaktien: Boom ohne IPOs

 fotolia.com, Urheber: SyB
Noch nie war der Börsenwert deutscher Immobilienaktien so hoch wie 2017.

fotolia.com, Urheber: SyB

Deutschland hat sich 2017 zum zweitgrößten Immobilienaktienmarkt Europas entwickelt. Das in den Aktiengesellschaften gemanagte Immobilienvermögen übersteigt mittlerweile das der offenen Immobilienfonds. Neue Unternehmen sind jedoch Mangelware.

Barkow Consulting hat in Zusammenarbeit mit dem Zentralen Immobilien Ausschuss (ZIA) das deutsche Immobilienaktienuniversum vermessen. In den 19 erfassten Titeln sind auch die deutsch-österreichische Buwog und die in Luxemburg angesiedelte Aroundtown enthalten, allerdings nicht der kanadische Reit Dream Global. Das Brutto-Immobilienvermögen aller Unternehmen erreichte Mitte dieses Jahres die Summe von 100 Mrd. Euro (offene Fonds laut BVI-Statistik: 66 Mrd. Euro).

Starkes Wachstum seit 2008

Die Marktkapitalisierung des Sektors lag im November bei 73 Mrd. Euro, davon rund 56 Mrd. Euro Streubesitz. Zum Vergleich: 2008 hatte der Streubesitz deutscher Immobilienaktien etwa 1,5 Mrd. Euro betragen. Einschließlich Buwog und Aroundtown liegt der Börsenwert für Deutschland damit nur noch knapp hinter dem Free Float des führenden Immobilienaktienmarkt Europas Großbritannien (60 Mrd. Euro).

Das lag zum einen am Milliardenbrummer Aroundtown, der sein Primärlisting dieses Jahr von Paris nach Frankfurt verlegte, zum anderen aber auch am überdurchschnittlichen Kurswachstum des Sektors. Mit einem Plus von 19% im Einjahresdurchschnitt überstieg die Entwicklung in Deutschland sowohl den europäischen Mittelwert als auch Großbritannien (beide 13%).

16 IPOs in Europa, anderthalb in Deutschland

Dennoch blieben die Börsenaktivitäten im laufenden Jahr mau. Nur 1,5 Mrd. Euro an Eigenkapitalmaßnahmen zählte Peter Barkow im ersten Halbjahr 2017, neben dem kleinen IPO des Wohnungsentwicklers Noratis gab es nur noch die Notierungsaufnahme ("Cold Listing") der ebenfalls kleinen Consus Real Estate. Im gleichen Zeitraum wurden im Rest Europas immerhin 16 Börsengänge gezählt.

Mögliche Ursachen der deutschen IPO-Flaute erfahren Sie in der heute erscheinenden IZ-Titelstory "Die Börse ist nur zweite Wahl".

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