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Projekte | 06.12.2017

Von Gerda Gericke

In diesem Artikel:

Neue Hochhauspläne in der Berliner Europacity

Quelle: CA Immo
So schön sieht es in der Europacity nur in der Simulation aus. In der Realität drehen sich die Kräne.

Quelle: CA Immo

240 Mio. Euro will das österreichische Unternehmen CA Immo in zwei weitere Bürotürme in der Berliner Europacity nahe dem Hauptbahnhof stecken. Damit kommen zu den 256 Mio. Euro in vier bestehenden Bauvorhaben mit gut 60.000 qm BGF noch einmal 63.000 BGF.

In der insgesamt 40 ha großen Europacity nahe Hauptbahnhof, Reichstag und Bundeskanzleramt entsteht in den nächsten Jahren ein komplett neuer Stadtteil mit Tausenden Wohnungen, Geschäften und Büros. Teil der Pläne: weitere Bürotürme, manch einer spekulativ, manch einer wartet als Einladung an den ganz großen Nutzer.

"Hochhaus am Europaplatz" lautet der Arbeitstitel für ein 84 m hohes, 125 Mio. Euro teures Gebäude mit 28.000 qm BGF. Die Pläne stammen aus dem Münchner Architekturbüro Allmann Sattler Wappner. Den Bauantrag will Guido Schütte, Leiter von CA Immo in Berlin, Ende 2018 einreichen. Bis dahin soll ein Nutzer gefunden sein. Die Wirtschaftsprüfer von KPMG sollen Interesse angemeldet haben. Derzeit errichtet Schütte ihnen bis zum 31. März 2018 für 55 Mio. Euro ein Bürohaus mit 15.000 qm BGF in der Heidestraße gleich nebenan. Offen ist, ob CA Immo das Gebäude verkaufen will. "Nach den jetzigen Plänen nicht", lacht Markus Diekow, Leiter der Unternehmenskommunikation, ergänzt aber: "Sag niemals nie."

Noch vager sind die Pläne für das Hochhaus Campus am Nordhafen mit 70 m Höhe und 35.000 qm BGF Büro für 115 Mio. Euro. Im nächsten Schritt startet Matthias Schmidt, Leiter Development Deutschland, einen Architektenwettbewerb. Ob das Haus spekulativ errichtet wird oder nicht, ist noch offen.

Platzhirsch CA Immo

Die neuen Pläne runden das Engagement des Platzhirschen CA Immo in der Europacity ab. Gebaut wird neben dem KPMG-Gebäude der gläserne Bürowürfel Cube direkt vor dem Eingang des Hauptbahnhofs. Anfang 2017 hat CA Immo den 18.500 qm großen Solitär, in den einschließlich Grundstück rund 100 Mio. Euro fließen, an die britische Gesellschaft TH Real Estate verkauft. Im zweiten Obergeschoss angelangt sind die Österreicher mit ihrem 10.000 qm umfassenden Bürogebäude am Kunstcampus. 75% der Fläche ist an die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände ABDA verkauft. Der übrige Teil des 36 Mio. Euro teuren Gebäudes, entworfen von den Architekten Kleihues & Kleihues, ist noch zu haben. Fertig werden muss Schütte 2019.

Im rein spekulativ wachsenden Bürogebäude My.B hocken die Bauarbeiter noch in der Grube. 16.650 qm BGF oder 14.500 qm Mietfläche, entworfen von Henn Architekten, sollen 65 Mio. Euro kosten und 2019 fertig werden. Adressat sind laut Schmidt junge, unkonventionelle Mieter, denen sie einen 350 qm großen Multifunktionsraum im Erdgeschoss für "Kommunikation und Yoga" zur Verfügung stellen.

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