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Unternehmen | 28.11.2017

Von Bernhard Bomke

In diesem Artikel:

Neue Überlegungen zur Fusion von CA Immo und Immofinanz

Die Idee einer Fusion der beiden an der Wiener Börse notierten österreichischen Immobilien-AGs CA Immo und Immofinanz erhält neue Nahrung. Nachdem die von Oliver Schumy geführte Immofinanz vor gut zwei Wochen den Verkauf ihres Portfolios aus diversen Einkaufszentren in Moskau für bis zu 901 Mio. Euro bekannt gegeben hatte, wird nun damit gerechnet, dass ein Zusammenschluss einmal mehr vorangetrieben werden könnte.

Seit Immofinanz im April 2016 mit 26% zuzüglich vier Namensaktien bei CA Immo eingestiegen war, galt eine Fusion als mittelfristiges Ziel. Es würde ein großer Immobilienkonzern entstehen, der Bestände in Deutschland, Österreich und diversen osteuropäischen Ländern hält, darunter vor allem Bürohäuser von CA Immo sowie Büro- und Einzelhandelsimmobilien von Immofinanz. Zu den Hindernissen zählte bis dato das Russlandportfolio von Immofinanz.

Sollten die Gespräche über einen Zusammenschluss demnächst wieder aufgenommen werden, stellte sich die Frage, wer der beiden Beteiligten eigentlich in der Mehrheitsposition sein würde. Nachdem Immofinanz lange Zeit mehr Gewicht auf die Waage brachte, managen nun beide Unternehmen jeweils einen Bestand von etwa 4,1 Mrd. Euro. CA Immo punktet obendrein mit einer Projektpipeline, die sich alleine in Deutschland auf rund 4 Mrd. Euro beläuft, darunter drei Viertel potenzielle Bürobauten und ein Viertel Wohnungen.

Nach den ursprünglichen Plänen hätte eine Fusion bis Mitte 2018 abgeschlossen werden sollen - vorausgesetzt, bei den Hauptversammlungen beider Unternehmen hätte es jeweils eine Mehrheit von mindestens 75% gegeben. Dieses Ziel gilt mittlerweile als höchst ambitioniert - nicht nur, weil sich heute die in London ansässige Gesellschaft Petrus Advisers als Gegner einer Fusion in Stellung brachte. "Als Großaktionäre von CA Immo und Immofinanz sind wir am höchsten Wertschöpfungspfad für beide Aktien interessiert", schreibt das von Klaus Umek geführte Unternehmen. Diese Herangehensweise führt unter anderem zu dieser Forderung Umeks: "Sofortige Beendigung aller Fusionsgespräche."

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