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Märkte | 14.11.2017

Von Alexander Heintze

In diesem Artikel:
  • Städte:
    München
  • Organisationen:
    Immobilienverband Deutschland (IVD), IVD Marktforschungsinstitut
  • Personen:
    Stephan Kippes
  • Immobilienart:
    Wohnen

IVD erwartet weiteres Rekordjahr in Bayern

Das IVD-Marktforschungsinstitut erwartet bis Ende des Jahres bei den Immobilienumsätzen in Bayern einen neuen Rekordwert von 52 Mrd. Euro. Die Zahl der Baugenehmigungen wird dagegen unter dem Vorjahr liegen.

Die Umsätze mit Immobilien werden in Bayern dieses Jahr über 52 Mrd. Euro betragen. Das prognostiziert das IVD-Marktforschungsinstitut auf Basis einer Hochrechnung des bisherigen Grunderwerbsteueraufkommens. Es wäre der achte Rekordwert beim Umsatz in Folge. Im Vorjahr wurden Immobilien im Wert von 50,8 Mrd. Euro gehandelt. Allerdings hat sich der Anstieg gegenüber den Vorjahren deutlich abgeschwächt.

In den ersten drei Quartalen wurden in Bayern bereits 38,4 Mrd. Euro mit Immobilien umgesetzt. Das waren 3,8% mehr als im Vorjahr. Getragen wurde der Umsatz insbesondere von der Nachfrage nach Wohnimmobilien. Wären mehr Immobilien angeboten worden, wäre das Transaktionsvolumen deutlich höher ausgefallen, so das IVD-Institut.

Grundstückspreise sind stark gestiegen

So ist der Anstieg vor allem auf die steigenden Preise zurückzuführen. In seinem Kaufmarktbericht hat der IVD jüngst den Preisauftrieb bei Wohnimmobilien in Bayern bestätigt. Vor allem die stark steigenden Baugrundpreise würden sich in den Immobilienpreisen niederschlagen.

Bayernweit haben sich Baugrundstücke für Einfamilienhäuser seit Jahresbeginn um fast 7% verteuert. Im Geschosswohnungsbau stiegen die Grundstückspreise um 5,4%. "Speziell in bayerischen Großstädten verläuft die Entwicklung rasant", bestätigt Stephan Kippes, Leiter des IVD-Marktforschungsinstituts. Allein in München stiegen die Baugrundpreise für Einfamilienhäuser zwischen Frühjahr 2017 und Herbst 2017 um mehr als 9% und im Geschossbau um 7,4%.

In allen bayerischen Städten herrscht nach wie vor eine starke Nachfrage nach Wohnimmobilien. Eine Entspannung erwartet der IVD nicht. Das Institut geht davon aus, dass die Zahl der Baugenehmigungen bayernweit bis Ende des Jahres 2017 mit rund 64.000 unter dem Vorjahreswert liegen wird.

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