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Märkte | 13.11.2017

Von Gerda Gericke

In diesem Artikel:
  • Städte:
    Berlin
  • Organisationen:
    Land Berlin, Mieterverein Berlin
  • Immobilienart:
    Wohnen

Berlin: Mehr Miete vom Jobcenter

Der Berliner Senat hat in der vergangenen Woche beschlossen, die Mietzuschüsse zu erhöhen. Das Rathaus reagiert damit auf die massiv steigenden Mieten in der Stadt. Ein Single mit einer 50 qm großen Wohnung hat damit Anspruch auf einen Zuschuss in Höhe von 404 Euro statt zuvor 364,50 Euro. Zwei-Personen-Haushalte mit 60 qm Wohnfläche erhalten 472,20 Euro, fünf Menschen auf 102 qm exakt 795,60. Hinzu kommt Geld für die Heizung. Wie hoch diese Unterstützung ausfällt, entscheidet sich erst, wenn der bundesweite Heizspiegel vorliegt.

In Berlin gibt es 273.000 Haushalte, die Mietzuschüsse erhalten. Bei knapp der Hälfte reichten die Zuschüsse nicht aus. Die Bedürftigen mussten bei anderen Ausgaben sparen. Wer in einer der 153.000 Sozialwohnungen lebt, darf die Mietrichtwerte um 10% überschreiten. Begründung: Sie sind mit im Schnitt 5,74 Euro/qm teurer als die frei finanzierten Wohnungen, die laut Mietspiegel 5,54 Euro/qm kosten. Der Berliner Mieterverein begrüßt die Erhöhung der Richtwerte, bemängelt aber, dass bei immer noch 46.000 Bedarfsgemeinschaften die Zuschüsse für die Miete nicht reichten. Sie zu einem Umzug zu bewegen, "sei absolut idiotisch, weil die Mieter in der Regel keinen preiswerteren Wohnraum finden werden".

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