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Märkte | 04.10.2017

Von Nicolas Katzung

In diesem Artikel:

Mieten in Metropolen ziehen weiter an

Quelle: istockphoto.com, Urheber: matthewleesdixon
Die Spitzenmiete für Berliner Büros steigt deutlich.

Quelle: istockphoto.com, Urheber: matthewleesdixon

Die Mietpreise für Top-Büroflächen und Wohnungen in den sieben wichtigsten deutschen Städten kennen auch 2017 und 2018 nur eine Richtung: nach oben. Für Handelsimmobilien sagt eine Studie der DG Hyp dagegen eine Stagnation bei den Mieten voraus.

"Der deutsche Immobilienmarkt läuft nach wie vor hochtourig", heißt es einleitend in der Studie aus dem Hause der DG Hyp, die in Zusammenarbeit mit der Konzernmutter DZ Bank erstellt wurde. Davon profitieren vor allem Büro- und Wohnimmobilien, aber auch zunehmend Hotelimmobilien, die in den Fokus von Investoren und Projektentwicklern gerückt sind.

Insbesondere aufgrund der Knappheit verfügbarer Flächen prophezeit die Studie Wohn- und Büroimmobilien in den Metropolen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart in den kommenden beiden Jahren steigende Mieten. Das stärkste Plus bei der Bürospitzenmiete wird in Berlin erwartet: 5% für 2017 und nochmals 3,7% im nächsten Jahr. Teuerstes Pflaster dürfte weiterhin Frankfurt bleiben. Bis 2018 wird die Spitzenmiete in der Bankenstadt auf 37 Euro/qm steigen, knapp vor München mit 36,80 Euro/qm.

Wohnen in München wird noch teurer

Auf den Wohnungsmärkten wird die Bedarfslücke immer größer, entsprechend ziehen auch hier die Mieten für Erstbezug weiter an: 2017 und 2018 jeweils moderat zwischen 1,7% und 3,7%. Einziger Ausreißer nach oben ist ausgerechnet der ohnehin teuerste Standort München. Hier erwarten die Studienersteller für 2017 ein dickes Mietenplus von 5,9%.

Bremsspuren gibt es dagegen "nach einer viele Jahre währenden Mietrallye" bei Handelsimmobilien. Zu stark ist die Konkurrenz durch den Onlinehandel. Der Mietanstieg werde bei einer durchschnittlichen Spitzenmiete von knapp unter 300 Euro/qm zum Erliegen kommen. Bis 2018 wird sich daran voraussichtlich nichts ändern. Es könnte sogar "teilweise zu leichten Mietrückgängen kommen".

Obwohl die Nachfrage nach Gewerbeimmobilien und Wohnungsportfolios insgesamt hoch bleiben wird, sollte bei Investoren das Bewusstsein für Wertänderungsrisiken geschärft werden, lautet der Ratschlag.

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