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Projekte | 14.09.2017

Von Friedhelm Feldhaus

In diesem Artikel:

Hamburg: Pre-Opening für Work Life Center

Quelle: DWI, Urheber: Dreidesign, Kim Hoyer
Zum Ende dieses Jahres soll der Umbau des Mittelteils der Alten Oberpostdirektion zum Work Life Center abgeschlossen sein.

Quelle: DWI, Urheber: Dreidesign, Kim Hoyer

Zum Jahresende schließt DWI den Umbau des Work Life Centers ab, des Mittelteils der früheren Alten Oberpostdirektion am Gorch-Fock-Wall in Hamburg. Die denkmalgeschützte Immobilie wurde nach der Entkernung innen neu errichtet und ist nahezu voll vermietet.

Nach zehnjähriger Genese nähert sich der Um- und Ausbau der Alten Oberpostdirektion am Gorch-Fock-Wall seinem Abschluss. Am Donnerstag lud Projektentwickler DWI zum Pre-Opening für den 1883 bis 1887 errichteten Mittelteil des nach Plänen des Dombauarchitekten Julius Raschdorff entstandenen wilhelminischen Prachtbaus ein.

Öffentliche Passage unter historischer Trägerkonstruktion

2007 hatte DWI den Ost- und Mittelteil mit 30.000 qm BGF vom Hamburger Kaufmann Johann Max Böttger erworben. 2009 bis 2012 wurde zunächst der östliche Kopfbau am Stephansplatz 1-5 neu gestaltet, etwa mit einer neuen, öffentlichen Passage unter der historischen Hallenkonstruktion sowie mit einer zusätzlichen Etage. Die Max-Grundig-Stiftung erwarb die vor allem an Nutzer aus der Gesundheitsbranche vermietete Immobilie Ende 2013.

Den nun bald fertigen Mittelteil sicherte sich im vergangenen Jahr das schweizerische Fondshaus Eastern Property Holdings. Der Zürcher Investor wird das als Work Life Center gelabelte Gebäude im ersten Quartal 2018 übernehmen. 11.000 qm der 12.000 qm Mietfläche auf sieben Geschossen sind vergeben. Größter Mieter ist die Agentur Performance Media mit 3.800 qm. Es folgen Spaces, die Coworking-Tochter von Regus, mit 3.400 qm sowie Fitness First Platinum, das auf 2.700 qm im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss ein Fitnessstudio betreiben wird.

Miete bis zu 26 Euro/qm

Bis auf die Fassaden und zwei Treppenhauskerne wurde das 130 Jahre alte Gebäude vollständig entkernt, um dann - unter Beachtung der früheren Raumstrukturen - neu errichtet zu werden. Die Passage mit der 14 m hohen, verglasten Trägerkonstruktion aus den 1920er Jahren wurde aus dem Kopfteil in den Mittelteil verlängert und erschließt die Flächen von Fitness First sowie Spaces.

"Es ist eines der größten, aufwendigsten und aufregendsten Projekte, die wir je hatten", erklärt Jan Kuschnik, DWI-Geschäftsführer. Er beziffert die Investitionen vage mit einem hohen zweistelligen Millionenbetrag. Die Mieten liegen nach seinen Worten im Mittel nur wenig unter der Spitzenmiete von 26 Euro/qm. Ein ähnliches Projekt in dieser Liga verfolgt DWI in Hamburg aktuell nicht. "Der Hamburger Markt ist supereng. Die hohen Einstände blockieren Abriss und Neubau."

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