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Märkte | 11.09.2017

Von Volker Thies

In diesem Artikel:

Frankfurter Wohnungspreise erreichen 18.000 Euro/qm

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheberin: Anke Pipke
Das Westend gehört immer noch zu den Top-Wohnlagen in Frankfurt. Gallus, Bahnhofsviertel und Mainufer holen jedoch auf.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheberin: Anke Pipke

Die Preisspirale am Frankfurter Wohnungsmarkt rotiert weiter. Die Spitzenmiete hat sich binnen Jahresfrist um etwa 9% gesteigert und auch bei weniger exklusiven Objekten sind deutliche Zuwächse zu verzeichnen. Das wird auch noch so weitergehen, nimmt das Maklerhaus von Poll an.

Die Kaufpreise für neu gebaute Eigentumswohnungen in Frankfurt haben in der Spitze die Marke von 18.000 Euro/qm erreicht. Das geht aus einer Erhebung des Maklerhauses von Poll hervor. Damit liegt der Maximalpreis im Premium-Segment rund 6.000 Euro/qm über dem Wert von 2016. Für gute Neubaulagen müssen bis zu 8.750 Euro/qm gezahlt werden, für mittlere bis zu 6.250 Euro/qm und einfache Neubauobjekte bewegen sich zwischen 2.950 und 5.500 Euro/qm.

Gallus und Mainufer werden interessanter

Im Bestand kommt von Poll bei Spitzenwohnungen auf bis zu 12.000 Euro/qm, immerhin 500 Euro/qm mehr als im Vorjahr. Für gute Bestandsobjekte werden demnach bis zu 7.250 Euro/qm gezahlt, für mittlere bis zu 6.000 Euro/qm und für einfache bis zu 4.250 Euro/qm. Unter 2.900 Euro/qm ist im Frankfurter Wohnungsbestand demnach überhaupt nichts mehr zu bekommen. 2016 waren noch Mindestpreise von 2.500 Euro/qm in der Erhebung aufgetaucht. Für die Zukunft erwartet von Poll weiter steigende Preise in allen Marktsegmenten. Neben den bislang gefragten Wohnlagen wie Westend, Bockenheim und Sachsenhausen seien vor allem Gallus und Bahnhofsviertel sowie das Gebiet am Main zwischen Frankfurt und Offenbach im Kommen.

Bei luxuriösen Mietwohnungen geht das Maklerhaus derzeit von einem Angebotsmieten-Spitzenwert von 25 Euro/qm nettokalt aus - 2 Euro/qm mehr als im Jahr 2016. Für gute Wohnqualitäten liegt der Höchstwert bei 19 Euro/qm, für mittlere bei 16 Euro/qm und für einfache bei 13,50 Euro/qm. Unter 7,50 Euro wird man kaum noch einen neuen Mietvertrag in Frankfurt abschließen können. Bei den Ein- und Zweifamilienhäusern hat von Poll nur vergleichsweise moderate Preisanstiege registriert. Im Bestand erreichen die Spitzenpreise, wie bereits 2016, rund 6 Mio. Euro, bei Neubauten rund 2 Mio. Euro.

Neubau-Wohnungen mehr als 26% teurer

Neben diesen aktuellen Daten hat von Poll auch die offiziellen Werte des Gutachterausschusses für das Vorjahr mit eigenen Research-Ergebnissen abgeglichen. 186 Premiumimmobilien wurden demnach im Jahr 2016 im Frankfurter Stadtgebiet verkauft. Premium - darunter versteht von Poll Wohnobjekte zu Preisen von mehr als 1 Mio. Euro. Bei den Eigentumswohnungen wurde das meiste Geschäft mit 57 Einheiten im Westend gemacht, gefolgt von Sachsenhausen (30) und Gallus (21). Den höchsten Einzelpreis von 5,6 Mio. Euro erzielte eine Wohnung in Sachsenhausen.

Im Rückblick auf 2016 errechnet von Poll ein Marktvolumen für Eigentumswohnungen von 1,6 Mrd. Euro, davon 626 Mio. Euro mit neu gebauten Wohnungen und 977 Mio. Euro im Bestand. Gegenüber 2015 ging der Einheitenumsatz im Neubau um rund ein Viertel auf 1.273 zurück. Im Bestand stieg er dagegen um rund 14% auf 3.062 Objekte. Der Durchschnittspreis für Eigentumswohnungen steigerte sich auf 318.975 Euro (+15,8% gegenüber 2015) im Bestand und auf 491.900 im Neubau (+26,3%).

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