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Projekte | 08.09.2017

Von Martina Vetter

In diesem Artikel:

Mikare baut die Berliner Wohntürme Max und Moritz zu Ende

Quelle: Ziegert
Nach dem Entwurf des Berliner Büros Nöfer Architekten wird das Gebäudeensemble Max und Moritz erbaut.

Quelle: Ziegert

Nach mehrjährigem Baustopp werden die beiden Wohntürme Max und Moritz samt Sockelbauten jetzt weiter gebaut. Der neue Bauherr trägt den Namen Mikare und investiert 300 Mio. Euro in das Vorhaben auf dem Anschutz-Areal.

Im Frühjahr 2014 hatte die zur Zech-Gruppe gehörende Wohnkompanie den Bau ihres Max und Moritz getauften Projekts bereits begonnen, doch dann wurde der Weiterbau nach der Fertigstellung der Bodenplatte und der Tiefgarage gestoppt und ein Käufer für das Projekt auf dem 10.000 qm großen Grundstück an der Mariane-von-Rantzau-Straße gesucht.

Wie viel Geld bei dem Deal floss, behalten die Protagonisten für sich. Es dürfte ein ordentliches Sümmchen gewesen sein, liegt das Investitionsvolumen des neuen Bauherrn Mikare doch um 100 Mio. Euro über den vor vier Jahren von Wohnkompanie genannten 200 Mio. Euro.

Damit sich das Projekt auch für Mikare rechnet, werden die ursprünglich von Wohnkompanie kalkulierten Kauf- und Mietpreise der Wohnungen angehoben. Bezifferte Wohnkompanie den Einstiegspreis für eine der 179 Eigentumswohnungen im 86 m hohen Wohnturm Max vor vier Jahren noch auf 2.500 Euro/qm und wollte im Schnitt 3.950 Euro/qm beim Verkauf der Einheiten einnehmen, geht es jetzt bei um die 5.000 Euro/qm los und steigt in den oberen der 26 Etagen auf etwa 12.000 Euro/qm.

Für die Vermarktung der Wohnungen mit Spreeblick ist Ziegert Immobilien verantwortlich. Die Makler haben nicht zuletzt internationale Kunden im Visier. Und weil der Projektname Max und Moritz der weniger mit dem Dichter Wilhelm Busch vertrauten Klientel nichts sagt, vermarktet Ziegert den Wohnturm unter dem Label Upside Berlin. Für das Gesamtprojekt unter der Regie von Mikare bleibt indes der Name Max und Moritz erhalten.

Mikare gehört zum türkischen Mischkonzern Demirören Holding

Hinter Mikare steckt der milliardenschwere türkische Mischkonzern Demirören Holding, der über Mikare mit Max und Moritz sein erstes Berliner Projekt realisiert. Außer dem Max-Turm wird der 95 m hohe Wohnturm Moritz gebaut, in dem Mietwohnungen entstehen werden. Zu welchem Preis diese vermietet werden, hängt vom künftigen Erwerber ab. Die Verhandlungen mit einem institutionellen Investor sind noch nicht abgeschlossen.

Die beiden Wohntürme werden aus sechs Sockelgebäuden empor wachsen, in denen Büros, Läden und 80 Serviced Apartments geplant sind. Die Gesamtnutzfläche beträgt etwa 44.000 qm. 2020 soll das gesamte Ensemble fertig sein.

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