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Projekte | 07.09.2017

Von Friedhelm Feldhaus

In diesem Artikel:

Braunschweig: Burgpassage wird für 80 Mio. Euro zur Gasse

Quelle: Development Partner, Urheber: Welp von Klitzing
Zur Schuhstrasse soll ein denkmalgeschütztes Gebäude fallen, um den Eingang zur Gasse zu schaffen.

Quelle: Development Partner, Urheber: Welp von Klitzing

Nach einem Entwurf des Architekturbüros Welp von Klitzing wird die Burgpassage in Braunschweig zur Burggasse entwickelt. Realisiert wird das Konzept vom Düsseldorfer Entwickler Development Partner mit einem Projektvolumen von über 80 Mio. Euro.

35 Jahre nach Eröffnung der Burgpassage zwischen der Ia-Lage Hutfiltern und der Schuhstraße wird das Objekt auf neue Füße gestellt. Aus der überdachten Passage mit einer Grundfläche von 4.400 qm wird ein offener Straßenraum, der von einer neuen, kleinteiligen Bebauung gesäumt wird.

Diese vier- bis fünfgeschossigen Neubauten erhalten im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss Einzelhandelsflächen mit insgesamt 6.500 qm Verkaufsfläche. In den oberen Geschossen sind Wohnungen vorgesehen, die separat erschlossen werden. Die Bebauung soll sich in ihrer Kleinteiligkeit zwar an der umgebenden, teils mittelalterlichen Stadt orientieren, doch mit einem zeitgenössischen architektonischen Ausdruck.

Eröffnung Weihnachten 2020

Oberbürgermeister Ulrich Markurth (SPD) wies daraufhin, dass auf der Gewerbeimmobilienmesse Expo Real vor zwei Jahren die ersten Gespräche zwischen Development Partner (DP) und der Stadt geführt wurden. DP hatte die 1983 eröffnete Burgpassage im gleichen Jahr von der Allianz erworben.

"Die Neuentwicklung der alten Burgpassage hin zu der neuen Burggasse als Ergänzung der innerstädtischen Ia-Lage zwischen Hutfiltern, dem Kohlmarkt und der Schuhstraße ist längst überfällig und aufgrund der inzwischen eingetretenen Negativentwicklung in der Burgpassage auch unausweichlich gewesen", betont Ralf Niggemann, Vorstandsvorsitzender bei DP. Er möchte mit dem Projekt das Potenzial dieser Lage heben. Mit dem Baubeginn wird Mitte bis Ende nächsten Jahres gerechnet, sodass zum Weihnachtsgeschäft 2020 eröffnet werden kann.

Vorab muss das bauliche Konzept noch mit dem Denkmalschutz abgestimmt werden, denn für die Eingänge am Hutfiltern und an der Schuhstraße soll denkmalgeschützte Bausubstanz weichen.

City Point wird nebenan revitalisiert

Das Projekt kann auch von der Revitalisierung des City Point nebenan profitieren. Die schlecht laufende Shoppingmall am Sack hatte DC Values im Frühsommer von Aberdeen Asset Management gekauft. Neben dem Ankermieter Primark soll hier ein stärkerer Nahversorgungsakzent mit Supermarkt und Drogeriemarkt gesetzt werden.

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