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Transaktionen | 11.08.2017

Von Alexander Heintze

In diesem Artikel:

Patrizia verkauft Hofmann Höfe an Rock Capital

Quelle: Rock Capital Group
So sollen die Hofmann Höfe einmal aussehen. In der Mitte steht das frühere Siemens-Hochhaus, das von Isaria Wohnbau entwickelt wird.

Quelle: Rock Capital Group

Patrizia Immobilien hat das frühere Siemens-Areal an der Hofmannstraße an Rock Capital veräußert. Der Münchner Projektentwickler bestätigte den Erwerb des 9,3 ha großen Geländes. Das künftige Investitionsvolumen beträgt rund 1 Mrd. Euro.

Die Immobilien Zeitung meldete gestern mit Verweis auf das Bundeskartellamt, dass die Immobiliengesellschaften LBG 1 und LBG 2 jeweils 25% der Hofmann Höfe Gesellschaft übernommen haben. Die Gesellschaft mit Sitz in Grünwald gehört allerdings nicht, wie ursprünglich gemeldet, zu Patrizia, sondern zur Rock Capital Group. Der Projektentwickler hatte das frühere Siemens-Areal zwischen Baierbrunner Straße, Hofmannstraße und Siemensallee vor kurzem in einem strukturierten Bieterverfahren von Patrizia übernommen. Wie aus Marktkreisen zu erfahren ist, soll der Kaufpreis bei knapp 250 Mio. Euro gelegen haben.

Unterstützt wurde die Rock Capital Group bei der Transaktion von der Rechtsanwaltskanzlei Wagensonner und CBRE.

Wie der Kartellamtsmeldung zu entnehmen ist, hat sich Rock Capital für die Entwicklung die Unterstützung der Brüder Andreas und Thomas Strüngmann, Gründer des Pharmaunternehmens Hexal, gesichert. Die Gesellschaften LBG 1 und LBG 2 lassen sich dem Family-Office der Strüngmanns zuordnen. Peter Neumann, Geschäftsführer von Rock Capital, wollte das allerdings nicht bestätigen.

Auch gewerbliche Entwicklungen möglich

Rock Capital wolle die Entwicklung weiterführen. Geplant sind derzeit etwa 1.000 Wohnungen. Der Bebauungsplan sieht derzeit ein MK-Baurecht von rund 155.000 qm Fläche vor. Neben Wohnungen dürften damit auch gewerbliche Entwicklungen auf dem Grundstück stattfinden. Die Gesamtinvestition schätzt Rock Capital auf über 1 Mrd. Euro.

Derzeit stehen auf dem Areal noch die früheren Siemens-Gebäude mit etwa 75.000 qm Büro-, Gastronomie- und Lagerflächen. Die Gebäude sind zu etwa 60% an die Bundesanstalt für Immobilien sowie an die Stadt München vermietet.

Transaktion: München, Baierbrunner Straße 103

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