Tooltipp
{{counter.remaining}} {{counter.title}}

Sie haben einen Artikel verbraucht

Als registrierter Nutzer können Sie bis zu 10 Artikel pro Monat lesen - kostenfrei und unverbindlich

{{vm.izPaket[vm.user.izPaket].title}}

Ihre Leistungen

Projekte | 10.08.2017

Von Gerda Gericke

In diesem Artikel:

Berlin: Baustart für fast 1.000 Wohnungen

Quelle: Groth Gruppe
Das zukünftige Maximilians Quartier umfasst fast 1.000 neue Wohnungen.

Quelle: Groth Gruppe

Nach jahrelangem Gerangel und Protesten um den Erhalt von Kleingärten hat die Berliner Groth-Gruppe am heutigen Donnerstag mit dem 400 Mio. Euro teuren Bau von 973 Miet- und Eigentumswohnungen im gutbürgerlichen Berliner Stadtteil Schmargendorf begonnen.

Dem Hauen und Stechen folgte im vergangenem Jahr ein Kompromiss: Die Einigung zwischen Bauherr, Politik und den widerständigen Kleingärtnern der Siedlung Oeynhausen sieht vor, dass nur die Hälfte des Grundstücks bebaut wird. Weil 150 Lauben erhalten bleiben, darf der Bauherr auf dem übrigen Grundstück höher hinaus, um den Wohnflächenverlust zu kompensieren. Die Häuser im zukünftigen Maximilians Quartier, Namenspatron ist der liberale Reichstagspräsident Maximilian von Forckenbeck, messen jetzt fünf bis acht Geschosse.

Bauen darf Groth in der Forckenbeckstraße 64-67 auf einem 4,8 ha großen Areal 501 Mietwohnungen (65 davon preisgebunden), 472 Eigentumswohnungen sowie eine Kita mit rund 80 Plätzen sowie 526 Tiefgaragenplätze. Die Zwei- bis Vierzimmerwohnungen sind zwischen 45 qm und 121 qm groß. Die Eigentumswohnungen bietet das Unternehmen zu Quadratmeterpreisen ab 4.718 Euro oder 223.000 Euro an. Im frei finanzierten Mietwohnungsbau kostet das billigste Zuhause 13 Euro/qm. Die geförderten 65 Mietwohnungen gehen für 6,50 bis 8 Euro/qm auf den Markt.

Architektonische Gestaltung ist Ergebnis eines Workshop-Verfahrens

Die architektonische Gestaltung des Ensembles mit 90.000 qm Geschossfläche ist das Ergebnis eines Workshop-Verfahrens, aus dem die Büros Hilmer Sattler Architekten, Ahlers Albrecht, Léon Wohlhage, Nöfer Gesellschaft von Architekten und Modersohn und Freiesleben als Sieger hervorgingen. Getreu dem Motto "Vielfalt in der Einheit", so Bauherr Thomas Groth, sollen sie den Masterplan gemeinsam umsetzen. Die innere Erschließung erfolgt über eine Ringstraße, die an die Forckenbeckstraße angeschlossen ist. Zwei Gebäude kommen als klassische Berliner Blockrandbebauung entlang der Straße daher. Im ruhigeren Inneren entstehen an der Privatstraße zwei frei stehende Stadtvillen.

Modernes Energiekonzept

Eine "moderne Vorreiterrolle", so Groth weiter, nimmt das Quartier ein, weil die Parkplätze über eine Steckdose für das Elektroauto verfügen, eine eigene ortsgebundene Carsharing-Flotte den Bewohnern das eigene Auto abgewöhnen soll und die Wärme- und Stromerzeugung über Blockheizkraftwerke erfolgt.

Die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts ist für Ende 2019 geplant, das komplette Quartier soll 2021 stehen.

Legende:

  • Haus
  • Straßenabschnitt
  • Wohnquartier
  • Ortsteil
  • Ort
  • Bundesland / Land
  • Projekt

In Netzwerken weiterempfehlen

Kostenfrei für Abonnenten

Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland

Unser Service für IZ-Abonnenten:
Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland - täglich aktuell, übersichtlich geordnet und kostenfrei!