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Projekte | 09.08.2017

Von Friedhelm Feldhaus

In diesem Artikel:

Warburg-HIH Invest ist Investor für Gruner + Jahr-Zentrale

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus
2021 plant Gruner + Jahr sein 27 Jahre altes Verlagsgebäude am Baumwall zu verlassen.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus

Bauherr für die neue Zentrale von Gruner + Jahr wird Warburg-HIH Invest Real Estate. Für das 250-Mio.-Euro-Projekt in der Hamburger Hafencity startet im September ein Architekturwettbewerb. Neben Büroflächen sind auch bis zu 200 Wohnungen geplant.

Die Ausschreibung für den Bau der künftigen Zentrale des Medienkonzerns Gruner + Jahr konnte die Warburg-HIH Invest Real Estate für sich entscheiden. Bis 2021 soll am Lohsepark in der Hamburger Hafencity ein Ensemble mit 66.000 qm BGF entstehen. Gruner + Jahr wird davon 40.000 qm Mietfläche arrondieren - nach den im Dezember vorgestellten Rahmenbedingungen für zunächst zwölf Jahre. Bestätigen will die Warburg-HIH die Mietdauer nicht.

Gruner + Jahr mietet 40.000 qm

Teil des Ensembles auf dem 1,5 ha großen Areal nahe des Spiegel-Gebäudes werden auch Wohnungen sein. Bei der Information zur Ausschreibung im Dezember hatte Jürgen Bruns-Berentelg, HafenCity Hamburg, von 180 bis 200 Wohnungen auf 17.000 qm BGF gesprochen, davon 50% im öffentlich-geförderten Wohnungsbau. Auch hierzu gibt es keine Bestätigung des gewählten Investors.

Die Warburg-HIH Invest beauftragt die HIH Projektentwicklung mit der Realisierung des Ensembles. Im September soll für den Standort mit der Adresse Am Hannoverschen Bahnhof ein Architekturwettbewerb starten, den Gruner + Jahr, HIH Projektentwicklung, HafenCity Hamburg und die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen aktuell vorbereiten. Voraussichtlich 2021 ziehen die 2.000 Mitarbeiter vom jetzigen Standort am Baumwall in das neue Domizil am Lohsepark.

Stadt kauft Bestandsgebäude

Das erst 1990 bezogene Bestandsgebäude von Gruner + Jahr hat sich die Stadt Hamburg gesichert. Nach Informationen der Immobilien Zeitung wurde ein Kaufpreis von 82,5 Mio. Euro vereinbart - deutlich weniger, als Marktteilnehmer für das von Otto Steidle und Jürgen Kiessler entworfene Verlagsschiff mit 69.000 qm BGF erwartet hatten.

Nach dem Auszug des Verlagskonzerns, mit dem die Stadt frühestens 2021 rechnet und spätestens zum 30. Juni 2024, soll sich eine zwei- bis dreijährige Modernisierungs- und Sanierungsphase anschließen. Welche Nutzung auf dem 27.750 qm großen Grundstück seitens der Stadt vorgesehen ist, wurde noch nicht kommuniziert. Die Finanzbehörde verweist jedoch auf auslaufende Büromietverträge - vor allem bei der Alstria - für die sich Hamburg mit Flächen im eigenen Bestand rüste.

Transaktion: Hamburg, Am Hannoverschen Bahnhof

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