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Märkte | 07.08.2017

Von Alexander Heintze

In diesem Artikel:
  • Organisationen:
    Statistisches Landesamt Bayern
  • Personen:
    Joachim Herrmann, Andreas Lotte
  • Immobilienart:
    Wohnen

In Bayern werden weniger Wohnungen genehmigt

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Alexander Heintze
In Städten wie München wird nach wie vor viel gebaut. In den ländlichen Bezirken in Bayern sinken die Baugenehmigungen dagegen deutlich.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Alexander Heintze

Trotz aller Appelle der Politik an Bauträger und Investoren war die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen im Freistaat in den ersten sechs Monaten dieses Jahres rückläufig. Nach den Zahlen des Statistischen Landesamts wurden fast 2% weniger Wohnungen genehmigt als im Vorjahreszeitraum.

In Bayern wurden im ersten Halbjahr 2017 fast 2% weniger Wohnungen genehmigt als im Vorjahreszeitraum. Insgesamt wurden nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik 36.058 Baugenehmigungen (einschließlich Genehmigungsfreistellungen) für Wohnungen erteilt. Das sind 681 weniger als in den ersten sechs Monaten 2016.

Die Zahl der Neubauten fällt dabei um mehr als 4% auf 31.000 Wohnungen. Etwa die Hälfte davon entsteht in Mehrfamilienhäusern. Hier sanken die Genehmigungszahlen um 1,2%. Deutlicher ist der Rückgang mit einem Minus von fast 3% bei den Einfamilienhäusern. Hier wurden nur noch rund 10.700 genehmigt.

Mehr Nachverdichtung

Stark gestiegen sind dagegen die Genehmigungen für Nachverdichtungen. Durch Umbau oder Ausbau im Gebäudebestand sind insgesamt 4.362 Wohnungen geplant - fast 15% mehr als im ersten Halbjahr 2006.

Regional sieht das Statistische Landesamt große Unterschiede. In den Städten gingen die Wohnungsbaugenehmigungen deutlich zurück. Dagegen blieben die Zahlen in den Landkreisen stabil. Das relativ (+12,3%) als auch absolut (+1.658 Wohnungen) stärkste Plus verzeichnete der Regierungsbezirk Oberbayern. Hier wurden von Januar bis Juni insgesamt 13.533 Wohnungen genehmigt.

Deutliche Einbrüche um teilweise mehr als 25% gab es dagegen in den Regierungsbezirken Oberpfalz, Unter- und Oberfranken. Auch in Schwaben gingen die Genehmigungen um mehr als 10% zurück. Mehr gebaut wird dagegen wohl in Mittelfranken. Dort stiegen die Genehmigungen um fast 15% an.

Streit um die Gründe

Im vergangenen Jahr erreichten die Baugenehmigungen in Bayern mit 74.500 neuen Wohnungen ein Rekordniveau. Das Ziel der Staatsregierung sind 70.000 Neubauwohnungen pro Jahr. Während der bayerische Innen- und Bauminister Joachim Herrmann (CSU) von einem "weiterhin hohen Niveau bei den Baugenehmigungen im Freistaat" sprach, sieht der wohnungspolitische Sprecher der SPD, Andreas Lotte, den Grund für den Rückgang in der Kürzung bei den Landesmitteln zur Wohnungsbauförderung.

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