Tooltipp
{{counter.remaining}} {{counter.title}}

Sie haben einen Artikel verbraucht

Als registrierter Nutzer können Sie bis zu 10 Artikel pro Monat lesen - kostenfrei und unverbindlich

{{vm.izPaket[vm.user.izPaket].title}}

Ihre Leistungen

Unternehmen | 17.07.2017

Von Alexander Heintze

In diesem Artikel:
  • Unternehmen:
    Nymphenburg Immobilien, Finck'sche Hauptverwaltung, Taunus Capital Management
  • Personen:
    Jörg Lüdemann
  • Immobilienart:
    Laden-/Geschäftsflächen

Investor blitzt bei Münchner Nymphenburg Immobilien ab

Die Frankfurter Beteiligungsgesellschaft Taunus will über die Gesellschaft Nymphenburg Immobilien am lukrativen Münchner Immobilienmarkt teilhaben. Die Chancen stehen nicht allzu gut.

Die Frankfurter Investmentgesellschaft Taunus Capital hat den Aktionären der Nymphenburg Immobilien das Angebot gemacht, bis zu 1.000 Aktien zu einem Preis von 345 Euro je Aktie zu übernehmen.

Allerdings scheint die frühere Bankiersfamilie von Finck das Schmuckstück nicht teilen zu wollen. Sie wird den Aktionären ein Gegenangebot von 513,01 Euro je Aktie unterbreiten. Ob Taunus da nachziehen wird, ist fraglich. Taunus-Capital-Vorstand Jörg Lüdemann war gegenüber der Immobilien Zeitung wenig optimistisch, dass er eine große Anzahl Aktien zusammenbekommt.

Eine nennenswerte Beteiligung an der Nymphenburg Immobilien käme ohnehin nicht in Betracht. Von den 561.960 nennwertlosen Aktien sind die meisten Anteilsscheine über das Family-Office, die Finck'sche Hauptverwaltung, im Besitz der Familie von Finck. Lüdemann sieht das Angebot an die Aktionäre dann auch eher als eine Beteiligung an einem "interessanten Immobilienmarkt".

Lukrative Innenstadthäuser

Immerhin gehören der Nymphenburg Immobilien Geschäftshäuser in bester Innenstadtlage. Unter anderem am Promenadeplatz, in der Weinstraße und in der Perusastraße. Der Buchwert der neun Immobilien beläuft sich laut aktuellem Geschäftsbericht auf knapp 145,8 Mio. Euro. Zudem gehören der Gesellschaft 450 kg Feingold mit einem Marktwert von rund 15,5 Mio. Euro. Im vergangenen Jahr stand immerhin ein Jahresüberschuss von 15,6 Mio. Euro in den Büchern.

Taunus hat sich auf den Kauf von Aktien spezialisiert, die nicht an einer deutschen Börse verkauft werden können. Das soll Aktionären die Möglichkeit geben, sich dennoch von ihren Aktien trennen zu können. Die Nymphenburg Immobilien hatte Ende Juni ihre Aktien vom Freiverkehr der Börse München zurückgezogen.

In Netzwerken weiterempfehlen

Kostenfrei für Abonnenten

Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland

Unser Service für IZ-Abonnenten:
Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland - täglich aktuell, übersichtlich geordnet und kostenfrei!