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Märkte | 14.07.2017

Von Gerda Gericke

In diesem Artikel:

Berliner Gewerbemarkt kennt kein Halten

So viele Gewerbeimmobilien wie noch nie in einem halben Jahr haben Berlins Immobilienhändler in den ersten sechs Monaten 2017 über den Tresen geschoben. Der bisherige Rekord aus dem Jahr 2015 wurde noch einmal um 100 Mio. Euro getoppt.

"Die deutsche Hauptstadt ist auch wieder die Kapitale der Immobilieninvestoren", frohlockt Hendrik Kadelbach, Investmentverantwortlicher beim Makler JLL in Berlin, "ein besseres erstes Halbjahr gab es auf dem Berliner Gewerbeimmobilien-Investmentmarkt noch nie." Mit einem Transaktionsvolumen von 3,14 Mrd. Euro in den ersten sechs Monaten hat Berlin die bayerische Landeshauptstadt München mit (2,7 Mrd. Euro) und Frankfurt (2,27 Mrd. Euro) deutlich auf die Plätze verwiesen. Und fast so schön geht es weiter: "Wir werden einen energiegeladenen Berliner Immobilieninvestmentmarkt erleben". Kadelbach glaubt jedoch nicht, dass das Rekordergebnis des Jahres 2015 von 7 Mrd. Euro zu toppen ist.

Fonds sind die emsigen Käufer

Fondsmanager sind dabei sowohl auf Käufer- als auch Verkäuferseite die emsigsten Händler: Knapp 2 Mrd. Euro haben sie in Gewerbeimmobilien investiert und für 1,1 Mrd. Euro Objekte verkauft. Treiber der Entwicklung im laufenden Jahr sind neun Transaktionen jenseits der 100 Mio. Euro - so viel wie in keiner anderen deutschen Immobilienhochburg. Mit dabei sind das Zalando-Hauptquartier, die ehemalige Zentrale des Energiekonzerns Vattenfall und das Bürogebäude Eight Floors in Charlottenburg.

Büros liegen in der Gunst vorn

Anlegers Liebling sind mit 62% Marktanteil Büros. "Da viele Investoren von weiter steigenden Büromieten in der Hauptstadt ausgehen, erzielen Objekte mit kurz- und mittelfristigen Mietvertragslaufzeiten höhere Kaufpreisfaktoren als langfristig vermietete", erklärt Kadelbach. In Zahlen heißt das: Faktoren bis zum 30fachen der Jahresmiete. Das lasse immer mehr Eigentümer darüber nachdenken, die Gunst der Stunde zu nutzen: "Höchstpreise winken", verspricht der Immobilienmakler.

Die historisch niedrige Spitzenrendite könnte erstmals bis Jahresende in einer Immobilienhochburg unter 3% fallen.

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