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Märkte | 13.07.2017

Von Bernhard Bomke

In diesem Artikel:

In Deutschland gelten Hotels für 51 Mrd. Euro als kaufbar

Nach einer Erhebung von Union Investment und bulwiengesa sind hierzulande Hotelimmobilien für 51 Mrd. Euro grundsätzlich investmentfähig. Das entspricht etwa dem Zehnfachen dessen, was im vergangenen Jahr mit Hotels an Transaktionsvolumen erzielt wurde (5,2 Mrd. Euro, inklusive Projektentwicklungen).

Die 51 Mrd. Euro bedeuten gegenüber 2015 ein Plus von 8,3%. Für diesen Anstieg und das erstmalige Knacken der 50-Mrd.-Euro-Marke macht bulwiengesa die rege Bautätigkeit verantwortlich, die zu einem Nettozuwachs der Zahl der Hotelbetten (inkl. Hotels garni) von 0,7% geführt habe. Zudem habe sich bemerkbar gemacht, dass die Hotels im Schnitt besser ausgelastet waren und im Schnitt höhere Zimmerpreise erzielt wurden. Dies schlage sich in höheren Immobilienwerten nieder.

Dierk Freitag, Partner bei bulwiengesa, spricht von derzeit idealen Rahmenbedingungen für den deutschen Hotelmarkt. Das Beherbergungsgewerbe in Deutschland habe 2016 das siebte Jahr in Folge Zuwächse bei der Zahl der Touristen verbucht, und zwar sowohl von Touristen aus dem In- als auch aus dem Ausland. Aus der Sicht von bulwiengesa gelten in Deutschland 376.600 Hotelzimmer als investmentrelevant. Die Zimmer kosteten Investoren im vergangenen Jahr im Schnitt 135.600 Euro (2015: 130.500 Euro) und befinden sich in Klein-, Mittel- und Großstädten.

Nach den Berechnungen der Analysten legten im vergangenen Jahr insbesondere die Marktwerte von Hotels in B-Städten zu. Das habe insbesondere damit zu tun, dass immer mehr Hotels in Städten dieser Kategorie von Ketten betrieben werden. Dieses veranlasse immer mehr Investoren dazu, solche Standorte ins Visier zu nehmen. Für die Berechnungen greift bulwiengesa auf Daten von Hotelunternehmen und -verbänden sowie auf öffentlich zugängliche Statistiken zurück.

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