Tooltipp
{{counter.remaining}} {{counter.title}}

Sie haben einen Artikel verbraucht

Als registrierter Nutzer können Sie bis zu 10 Artikel pro Monat lesen - kostenfrei und unverbindlich

{{vm.izPaket[vm.user.izPaket].title}}

Ihre Leistungen

Anlagen | 12.07.2017

Von Monika Leykam

In diesem Artikel:

Warburg-HIH bringt ersten Polen-Spezialfonds

Quelle: Fotolia.com, Urheber: majonit
Der Ballungsraum Danzig steht ganz oben auf dem Einkaufszettel des Polen-Spezialfonds

Quelle: Fotolia.com, Urheber: majonit

Warburg-HIH Invest wird Ende des laufenden Jahres einen brutto 400 Mio. Euro großen offenen Spezialfonds auflegen, der sich komplett auf Polen konzentriert. Anfang 2018 soll auch die neu gegründete hauseigene polnische Niederlassung stehen, die Ankäufe und Asset-Management direkt vor Ort erledigt.

Der Fonds mit dem Arbeitstitel WHIH Polen Invest dürfte das zweite deutsche Spezialfondsprodukt überhaupt sein, das sich ausschließlich auf das östliche Nachbarland konzentriert. In der MSCI-Datenbank, die den umfassendsten Überblick über die deutsche Spezialfondslandschaft liefert, findet sich bislang nur der im Jahr 2012 mit 100 Mio. Euro Eigenkapital ausplatzierte Büroimmobilienfonds IVG Warschau.

Wie der IVG-Fonds wird auch der geplante Warburg-HIH-Fonds wohl seinen Schwerpunkt auf Büroimmobilien legen, eine Beimischung mit Einzelhandel (voraussichtlich Fachmarktzentren) ist aber vorgesehen. Bei der Standortwahl geht das Management in die Breite: Der in Sachen Büroneubau bereits recht gut versorgte Markt der Hauptstadt Warschau wird weniger als 50% Gewicht im Portfolio erhalten, dafür geht man zusätzlich noch in Posen, Krakau und in die "Dreistadt" Danzig-Gdynia-Sopot auf Einkaufstour.

5%-Renditen für Core-Büros

Um die 5% Rendite nach Kreditzinsen und allen Kosten soll der Fonds pro Jahr abwerfen - für Core-Büros in Westeuropa gibt es solche Erträge schon lange nicht mehr. In Polen ist das nach Auffassung von Warburg-HIH noch machbar, selbst wenn in Sachen Mieterqualität und Lage keine Kompromisse gemacht werden. Nur bei Forward-Deals für Projektentwicklungen sind die Manager gewillt, für ca. 20% der Flächen ein Vermietungsrisiko mitzutragen. Vor einer möglicherweise sinkenden Büroflächennachfrage haben sie keine Angst, dem steht ihrer Überzeugung nach das kräftige Wirtschaftswachstum von zuletzt 2,8% p.a. und der wachsende Dienstleistungssektor des 40-Mio.-Einwohner-Landes entgegen.

Offiziell hat der Vertrieb der Anteile noch nicht begonnen, dennoch sind die Hamburger zuversichtlich, unter ihren deutschen institutionellen Kunden genügend Interessenten für größere Eigenkapitaltranchen des geplanten Fonds zu finden.

In Netzwerken weiterempfehlen

Kostenfrei für Abonnenten

Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland

Unser Service für IZ-Abonnenten:
Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland - täglich aktuell, übersichtlich geordnet und kostenfrei!