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Projekte | 10.07.2017

Von Martina Vetter

In diesem Artikel:

Neubaupläne am BER

Quelle: Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, Urheber: Günter Wicker
Sieht fertig aus, ist es aber nicht: das Terminal des BER mit der Airportcity.

Quelle: Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, Urheber: Günter Wicker

Der Pannenairport BER ist noch nicht am Netz, da präsentiert die Betreibergesellschaft Flughafen Berlin Brandenburg (FBB) bereits einen Masterplan für dessen Erweiterung.

Mitten hinein um die Debatte, ob der Flughafen Tegel offen bleiben soll, stellte FBB-Chef Engelbert Lütke Dadrup dem Aufsichtsrat am vergangenen Freitag erste Szenarien für einen Masterplan 2040 vor. Zwar müsse es das oberste Ziel sein, den Großflughafen endlich fertig zu bauen, "aber wir müssen schon jetzt an die Zukunft denken und den Flughafenstandort langfristig weiter entwickeln", so Lütke Daldrup. Das Ausbauprogramm für den BER werde durch den Masterplan weiter fortgeschrieben und solle den langfristigen Ausbau sichern.

Seit Jahren steigt die Zahl der Fluggäste in Berlin kontinuierlich. Mit 55 Mio. Passagieren rechnet die FBB im Jahr 2040. Im vergangenen Jahr wurden an den bestehenden Flughäfen in Tegel und Schönefeld knapp 33 Mio. Passagiere abgefertigt. Weil die Eröffnung des Hauptterminals am BER aufgrund von baulichen Mängeln immer wieder verschoben werden musste, sind dessen Kapazitätsgrenzen aber schon erreicht, bevor der Betrieb überhaupt aufgenommen worden ist.

Für 100 Mio. Euro soll ein weiteres Terminal gebaut werden

Der Aufsichtsrat stimmte deshalb jetzt dem Bau eines zusätzlichen Terminals südlich vor dem bereits zur Nutzung freigegebenen Pier Nord zu. Das Gebäude soll in einer zeit- und kostensparenden Leichtbauweise errichtet werden. 100 Mio. Euro werden für das Abfertigungsgebäude veranschlagt, das für bis zu sechs Mio. Passagiere pro Jahr ausgelegt ist. Über Brücken soll das T1-E light an das Pier Nord angeschlossen werden. Der für das Terminal vorgesehene Standort habe neben seiner Bauweise den Vorteil, dass es nicht innerhalb der für die Weiterentwicklung des Masterplans vorgesehenen Flächen liegt, was freien Spielraum für die zukünftigen Planungen lässt.

Im ersten Halbjahr 2020 soll das zusätzliche Abfertigungsgebäude stehen. Dass bis dahin auch das Hauptterminal endlich in Betrieb ist, darf gehofft werden. Festlegen auf ein Datum für den Eröffnungstermin wollte sich Lütke Daldrup bislang noch nicht.

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