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Politik | 19.06.2017

Von Monika Hillemacher

In diesem Artikel:
  • Organisationen:
    Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen
  • Immobilienart:
    Wohnen

Rahmenvertrag für Bau bezahlbarer Wohnungen geplant

Quelle: Fotolia.de, Urheber: Gina Sanders
Günstige Wohnungen müssen nicht unbedingt in die Höhe gebaut werden. Wird der geplante Rahmenvertrag Realität, sind kreative Ideen gefragt.

Quelle: Fotolia.de, Urheber: Gina Sanders

Verbände und Bundesbauministerium basteln an einer Art Rahmenvertrag, um den Bau bezahlbarer Wohnungen zu erleichtern. Ein solcher gemeinsam entwickelter Kontrakt wäre ein Novum für die Bau- und Wohnungswirtschaft.

An den Gesprächen über die Gestaltung des Vertrags sind nach Informationen der Immobilien Zeitung Vertreter von Kommunen und Architekten, der Bau- und Wohnungswirtschaft sowie das Bundesbauministerium beteiligt. Den Rahmen bildet das Bündnis für bezahlbares Wohnen.

Der angestrebte Kontrakt soll die häufig als zu bürokratisch kritisierten Vergabeverfahren entschlacken. Grundzüge des Gesamtkonzepts sehen einen Ideenwettbewerb und daraus abgeleitet die Ausstattung von Unternehmen mit Rahmenverträgen zur Realisierung von Projekten vor.

Nach den Vorstellungen der Verbände sollen zunächst Interessenten wie Baufirmen und Entwickler kreative Vorschläge zum seriellen Bauen einreichen. Gedacht ist an einen Wettbewerb in Form einer EU-weiten öffentlichen Ausschreibung. Die Sieger sollen anschließend einen Rahmenvertrag bekommen.

Kreativer, zügiger, günstiger

Städte und Gemeinden könnten sich - vergleichbar mit einem Katalog - "aus der Ideensammlung und den Verträgen passende Vorschläge bestellen", heißt es. Aufwendige, gesonderte Ausschreibungsverfahren für einzelne öffentliche Wohnungsbauvorhaben würden weitgehend überflüssig. Daran knüpfen die Beteiligten die Hoffnung, bezahlbare Wohnungen schneller und günstiger zu errichten: "Serieller Wohnungsbau bringt nur etwas ab einer bestimmten Stückzahl. Das soll über die Rahmenverträge erreicht werden." Das in Aussicht stehende Volumen soll serielles Bauen zum einen für Unternehmen attraktiv machen, zum anderen erwarten die Organisationen kreative Lösungen.

Details wollen Bundesbauministerium und Verbände noch im Juni öffentlich vorstellen.

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