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Projekte | 16.06.2017

Von Friedhelm Feldhaus

In diesem Artikel:

Wohnkompanie entwickelt niederländischen Expo-Pavillon

Quelle: Die Wohnkompanie, Urheber: MVRDV
Neben dem revitalisierten Expo-Pavillon soll ein fast ebenso hohes Gebäude mit 380 Mikroapartments entstehen.

Quelle: Die Wohnkompanie, Urheber: MVRDV

Der niederländische Expo-Pavillon in Hannover soll revitalisiert werden. Mit einem Investitionsvolumen von 62 Mio. Euro plant die Wohnkompanie Nord zudem, auf dem Areal ein Hochhaus mit 380 Mikroapartments zu errichten. Am Donnerstag hat der Verwaltungsausschuss des hannoverschen Stadtrats den Aufstellungsbeschluss verabschiedet.

In den letzten 17 Jahren gab es zahlreiche schlüssige, aber auch eher exotische Ideen für die Nachnutzung des niederländischen Pavillons, der Landmark der Weltausstellung Expo 2000 in Hannover. Geplant waren für den Bau mit den sechs sehr unterschiedlich gestalteten Geschossen etwa eine Garnelenzucht oder eine Werbeplattform für Holzpellets.

Revitalisierung mit Windrädern

Nachdem am Donnerstag der Verwaltungsausschuss des hannoverschen Stadtrats einem Aufstellungsbeschluss für das Projekt zugestimmt hat, plant der Projektentwickler Wohnkompanie Nord, ein Unternehmen der Zech Group, die Pavillonliegenschaft bis Ende Juni zu kaufen.

"Es ist unsere Vision, den niederländischen Pavillon wieder zum Leuchtturm zu machen", erklärt Björn Jeschina, Leiter der hannoverschen Niederlassung des Hamburger Unternehmens. Dazu gehört auch die Installation von Windrädern auf der oberen Etage - wie 2000. "Das lässt sich lösen, muss aber wirtschaftlich sein. Dazu haben wir die Offshore Nearshore Projects, die ONP Management, in unserer Gruppe."

Wohnungen komplettieren Hochschulcampus Expo Plaza

Sofern sich die Etagen darunter schließen lassen, sollen hier Hörsäle, Seminarräume oder Labore für die öffentlichen und privaten Hochschulen des Campus Expo Plaza eingerichtet werden. Im Geschoss unterhalb der Dünenlandschaft sollen der Empfang, eine Bibliothek und ein Grundversorger, wie etwa Rewe City, einziehen.

"Am Standort sind 3.000 Kommilitonen regelmäßig, 2.000 gelegentlich. Hinzu kommen die 400 Bewohner des Mikroapartmenthauses", erläutert Holger Römer, Sprecher der Zech Group. "Um ein richtiger Hochschulcampus zu werden, fehlt der Expo Plaza noch das Wohnsegment", beschreibt Römer die Ideenfindung. "Wir haben die niederländischen Architekten MVRDV angesprochen, die den Pavillon zur Expo 2000 entworfen haben. Wir waren tatsächlich die ersten, die seit 2000 mit einer Nachnutzungsidee auf sie zugekommen sind."

MVRDV entwickelt Nachnutzungsentwurf

Das international tätige Büro mit Zentrale in Rotterdam entwickelte für das insgesamt 9.650 qm große Areal zudem ein 54 m hohes Apartmenthaus, das über eine Brücke mit dem Pavillon verbunden werden soll.

Nach dem Erwerb des Pavillons von Olaf Körper sowie drei weiterer Flächen von städtischen Gesellschaften soll binnen eines Jahres der B-Plan geändert werden. In der zweiten Jahreshälfte 2018 könnte mit dem Bau begonnen werden. 2019 soll der Pavillon bezugsbereit sein, 2020 die 23 qm bis 36 qm Mikroapartments.

Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD) begrüßte das Nachnutzungskonzept. Beim Heuer Dialog Hannover verwies er die anwesenden Projektentwickler und Investoren darauf, dass auf dem früheren Expo-Ost-Areal nur noch sechs Flächen mit etwa 6,5 ha verfügbar seien.

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