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Unternehmen | 17.05.2017

Von Peter Maurer

In diesem Artikel:
  • Unternehmen:
    Motel One
  • Personen:
    Dieter Müller, Ursula Schelle-Müller
  • Immobilienart:
    Hotel & Gastronomie

Hotelgruppe Motel One will Zimmerzahl verdreifachen

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Peter Maurer
Hotelier des Jahres, Hospitality Innovation Award, ULI Leadership Award, Entrepreneur des Jahres, Deutscher Servicepreis, Top Nationaler Arbeitgeber, und viele mehr - Motel-One-Chef Dieter Müller, Ursula Schelle-Müller, Leiterin Marketing und Design, vor den zahlreichen Preisen, die sie und ihr Team erhalten haben.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Peter Maurer

Motel-One-Gründer und CEO Dieter Müller geht davon aus, dass die Münchner Budgethotelkette ihre Zimmerzahl europaweit innerhalb von zehn Jahren verdreifachen könne. Das sagt er im Interview mit der Immobilien Zeitung. Zudem erläuterte er die Immobilienstrategie des Unternehmens: Demnach stehen alle eigenen Immobilien nach einer Haltedauer von sechs Jahren grundsätzlich zum Verkauf.

Derzeit verfügt Motel One inklusive der vertraglich gesicherten Projekte über 23.000 Zimmer. "Ich denke, dass wir das in Europa in zehn Jahren sicherlich verdreifachen können", betont Müller. Müller und sein Team haben 54 Städte definiert, in denen das Unternehmen mit mehreren Hotels vertreten sein will. Das internationale Potenzial für die Marke sei relativ groß, sagt er. "Wir haben bisher manche Städte nur angepickst. In Paris z.B. haben wir jetzt unser erstes Hotel unterschrieben, Accor hat dort 200."

"Die eigene Immobilie zu entwickeln, macht besonderen Spaß"

Solange die Nachfrage weiter wächst, werde Motel One auch in Deutschland weiter wachsen. "Deutschland ist unser Heimatmarkt, in dem wir am liebsten wachsen, weil wir hier jeden Strauch kennen", erklärt Müller. Auf der Suche nach Standorten ist Motel One auch in den USA, hat aber noch nichts passendes gefunden. In Asien sind die Münchner noch nicht aktiv auf der Suche, Müller sieht aber auch hier "tolle Städte, wo ich mir ein Motel One vorstellen könnte". Das sei aber etwas für die nächste Managergeneration.

Der Immobilienaspekt ist für Motel One ein sehr wichtiger, das Unternehmen entwickelt einen Teil seiner Hotels selbst. "Die eigene Immobilie zu entwickeln, macht besonderen Spaß. Außerdem sparen wir uns die Marge des Entwicklers und können irgendwann das Wertsteigerungspotenzial heben. Bei letzterem nutzt Motel One intensiv eine Regelung des Steuerrechts, wonach Veräußerungsgewinne nach einer Haltedauer von sechs Jahren steuerfrei sind, wenn sie reinvestiert werden. "Das heißt, wir verkaufen grundsätzlich nur Häuser, die älter als sechs Jahre sind", erklärt Müller. Auf der anderen Seite sind alle Hotelimmobilien mit längerer Haltedauer verkäuflich. "Das ist Teil des Konzepts", antwortet Müller auf eine entsprechende Frage.

Bis zu 10% des Umsatzes wird für Redesigns zurückgelegt

Zudem erläutern Müller und Ursula Schelle-Müller, Leiterin Marketing & Design, wie wichtig es für die Münchner ist, ihr Design ständig weiterzuentwickeln. Dazu legt Motel One bis zu 10% vom Umsatz und damit viel mehr als in der Branche üblich für Redesigns zurück. Diese finden zudem in relativ kurzen Zyklen von fünf bis sieben Jahren satt. Das Redesign sei dabei ein spannender Prozess, betont Schelle-Müller. "Wir gehen dabei ganz tief rein ins Loungekonzept." So werde aus einem älteren Hotel ein komplett neues Motel One, das dann auch zu den neueren Häusern passe.

Das vollständige Interview lesen Sie in der Ausgabe 20/2017 der Immobilien Zeitung.

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