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Märkte | 17.05.2017

Von Jutta Ochs

In diesem Artikel:

Immobilienkäufer weichen ins Umland aus

Quelle: Pixabay, Urheber: lapping
Oberursel: Frankfurter Umlandgemeinde mit altem Ortskern.

Quelle: Pixabay, Urheber: lapping

Weil Wohneigentum in den Metropolen nicht mehr zu bezahlen ist, weichen Stadtbewohner zunehmend ins Umland aus. Die Nachfrage nach Immobilien ist laut einer Analyse des Internetportals Immowelt vor allem in den Gürteln rund um Stuttgart, Frankfurt und Berlin deutlich gestiegen.

Insbesondere junge Familien orientierten sich laut der Immowelt-Studie zunehmend Richtung Umland, um dort Eigentum erwerben zu können. Besonders ausgeprägt sei dieser Trend in Stuttgart. Innerhalb eines 25-Kilometer-Radius um die Schwaben-Metropole stieg die Nachfrage nach Häusern und Wohnungen im Laufe von 5 Jahren um 377%. Dort könnten im Vergleich zur City beim Erwerb von Wohneigentum rund 800 Euro/qm gespart werden. Im Frankfurter Umkreis sind es laut Immowelt sogar 1.300 Euro/qm. Dort ergab sich eine Steigerung der Nachfrage seit 2011 um 317%. Rund um Hannover sind es 297%.

Attraktivität der Großstädte bleibt dennoch hoch

Im engeren Gürtel um Berlin registrierte Immowelt einer Steigerung der Nachfrage um 318%. Während in Berlin Wohnungen im Median für 3.000 Euro/qm angeboten würden, sind sie im Umland für 2.100 Euro/qm zu haben. Ebenfalls immer attraktiver für Wohnimmobilienkäufer werden die Gürtel rund um ostdeutsche Großstädte. Im Umkreis von Chemnitz stieg zum Beispiel die Nachfrage seit 2011 um 140%, im Magdeburger Umland um 124%. In beiden Städten sind allerdings noch Wohnungen und Häuser für Preise unter 1.200 Euro/qm im Median zu haben. Nach der Analyse von Immowelt beeinträchtige grundsätzlich das hohe Interesse an Kaufimmobilien im Umland nicht die Attraktivität der großen Städte selbst. Auch dort sei die Nachfrage weiterhin hoch.

Für die Studie hat immowelt in 14 Städten und den jeweiligen Umlandregionen die Entwicklung der Anfragen auf immowelt.de zwischen 2011 und 2016 untersucht. Insgesamt seien mehr als 1,25 Mio. Anfragen eingeflossen.

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