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Projekte | 17.05.2017

Von Alexander Heintze

In diesem Artikel:
  • Städte:
    Nürnberg
  • Projekte:
    Quartier Lichtenreuth Nürnberg
  • Unternehmen:
    Aurelis
  • Organisationen:
    Land Bayern, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
  • Personen:
    Horst Seehofer, Markus Söder, Daniel Ulrich
  • Immobilienart:
    Wohnen, Infrastruktur

Nürnberg bekommt eine eigene Universität

Quelle: Fotolia.com, Urheber: magann
Die fränkische Metropole Nürnberg bekommt eine eigene Universität.

Quelle: Fotolia.com, Urheber: magann

Etwa eine Milliarde Euro will der Freistaat Bayern in den Aufbau einer neuen Universität in Nürnberg stecken. Dazu muss ein kompletter Stadtteil neu geplant werden.

Nürnberg kämpft schon seit langem darum, stärker als Universitätsstadt wahrgenommen zu werden. Nun hat der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer nach einer Sitzung des Bayerischen Kabinetts in Feuchtwangen bestätigt, dass die fränkische Metropole eine eigene Universität bekommt.

Bisher teilt sich Nürnberg die Friedrich-Alexander-Universität (FAU) mit der Nachbarstadt Erlangen. Die FAU ist mit rund 39.000 Studenten die drittgrößte Universität Bayerns. Bisher war nur die Rede davon, dass einige Fakultäten der FAU nach Nürnberg umziehen sollten. Dazu hatte der Freistaat bereits das frühere AEG-Werksgelände ins Auge gefasst. Doch das Areal des Leipziger Unternehmens MIB Coloured Fields wurde nach jahrelangen Verhandlungen Anfang des Jahres als zu klein befunden. „Für den großen Wurf braucht es einfach mehr Platz", erklärte Bayerns Finanz- und Heimatminister Markus Söder damals die Absage.

Aurelis-Gelände wird umgeplant

Diesen Platz bietet das frühere Bahngelände an der Brunecker Straße im Süden der Stadt. Laut Söder soll auf dem Gelände ein Campus mit Wohnungen und einer technisch ausgerichteten Universität für bis zu 6.000 Studenten entstehen. Die Investitionskosten dürften etwa 1 Mrd. Euro betragen.

Der ehemalige Südbahnhof in Nürnberg ist mit rund 95 ha eines der größten Entwicklungsprojekte in Deutschland. Der Eigentümer Aurelis plante auf dem Gelände den neuen Stadtteil Lichtenreuth für rund 5.000 Einwohner. Neben Wohnungen sollten vor allem auch Flächen für Gewerbe und Büros entstehen. Das ist nun teilweise hinfällig.

Nürnbergs Baureferent Daniel Ulrich erklärte in den Nürnberger Nachrichten, dass zumindest die beschlossenen 1.000 Wohnungen auf dem ersten Teilareal gebaut werden. Der Norden des Geländes wird aber wohl nicht für Wohnungen und Gewerbe, sondern für die Universität genutzt werden. Ebenso eine 25 ha große Fläche, die bisher als Jokerfläche ohne konkrete Nutzung vorgesehen war. Ulrich kündigte nun einen neuen städtebaulichen Wettbewerb an, um eine Lösung für das Areal zu finden.

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