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Projekte | 16.05.2017

Von Volker Thies

In diesem Artikel:

Exporo sammelt Geld für Quartier Porta Nova in Trier

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Anke Pipke
Die alten Kasernenbauten auf dem Gelände des einstigen Castel Feuvrier sind bereits abgerissen. Nun soll bald der Neubau beginnen.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Anke Pipke

Das seit 2013 geplante Projekt Castel Feuvrier am Moselufer im Trierer Norden soll im Sommer 2017 seinen Baustart erleben. Das geht aus einem Prospekt hervor, mit dem das Hamburger Immobilien-Crowdinvestingunternehmen Exporo um Geldgeber wirbt.

Ein kleiner Teil der Gesamtfinanzierung soll über Nachrangdarlehen privater Investoren sichergestellt werden. Anleger können ab einem Betrag von 500 Euro einsteigen. Ihnen wird eine feste endfällige Verzinsung von 5,5% p. a. zugesagt, bei einer Gesamtlaufzeit bis November 2019. Der Gesellschafter der Wagner Gruppe Luxemburg bürgt mit einer selbstschuldnerischen Bürgschaft in Höhe der Fundingsumme zuzüglich Zinsen und Kosten einer eventuellen Rechtsverfolgung. Die Wagner Gruppe ist im Kern ein FM-Unternehmen, beschäftigt sich aber auch mit Projektentwicklung und -vermarktung sowie anderen Immobiliendienstleistungen, Energieerzeugung und IT.

60,5 Mio. Euro Investment

Mit dem Prospekt hat Exporo bzw. die Projektgesellschaft Porta Nova (Geschäftsführer: Helmut Klein) einige weitere Details zu Finanzplanung bekannt gegeben. Demnach sollen rund 60,5 Mio. Euro in das Projekt fließen, die sich in 52,7 Mio. Euro Fremdkapital, 4 Mio. Euro Mezzaninekapital, rund 2,4 Mio. Euro von den Exporo-Anlegern und 1,4 Mio. Euro der Projektträger aufteilen. Es stünden bereits zwei Kaufinteressenten bereit, die zusammen das komplette Quartier kaufen wollten. Als Erlös daraus rechnen die Planer mit rund 70,3 Mio. Euro. Der Baustart ist für Juni 2017 vorgesehen, die Fertigstellung exakt zwei Jahre später.

Zusätzliche Wohnungen geplant

Bautechnisch haben sich an den Plänen für das gut 2,4 ha große, ehemals von französischen Truppen und der Bundespolizei genutzten Gelände gegenüber dem bislang bekannten Stand einige Fakten konkretisiert: Auf der Fläche an der Zurmainer Straße 102-106 sollen unter dem Namen Porta Nova zwölf Wohngebäude, ein Apartmenthaus und ein Hotel entstehen. Der Umfang hat sich gegenüber den letzten Veröffentlichungen aus dem Jahr 2015 noch einmal ein wenig auf 160 Wohnungen mit gut 14.000 qm BGF ausgeweitet. Eine Tiefgarage soll 215 Stellplätze bieten.

Das Apartmenthaus ist auf 43 Wohnungen mit insgesamt gut 1.800 qm Wohnfläche, 21 Tiefgaragen- und 14 Außenstellplätze ausgelegt. Als Zielgruppe sind Berufspendler aus Luxemburg ausgemacht. Für das 158 Zimmer umfassende Hotel wurde bereits 2015 ein 20-jähriger Pachtvertrag zum Betrieb eines Holiday Inn Express mit Tristar geschlossen. Für Hotel, Apartmenthaus und zehn der Wohngebäude liegen inzwischen Baugenehmigungen vor.

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