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Märkte | 19.04.2017

Von Alexander Heintze

In diesem Artikel:
  • Städte:
    München
  • Organisationen:
    Gutachterausschuss München
  • Immobilienart:
    Wohnen, Büro

Fast 13 Mrd. Euro Umsatz auf dem Münchner Immobilienmarkt

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Alexander Heintze
Der Bauboom bei Wohnungen in München verteuert die wenigen unbebauten Grundstücke enorm, beobachtet der Gutachterausschuss der Stadt.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Alexander Heintze

Auf dem Münchner Immobilienmarkt wurden im vergangenen Jahr Objekte im Wert von fast 13 Mrd. Euro gekauft. Das geht aus den vorläufigen Zahlen des Gutachterausschusses hervor. Insbesondere die Umsätze bei unbebauten Grundstücken für Büros und für den Geschosswohnungsbau sind extrem gestiegen.

Die Überraschung über den neuerlichen Rekord bei den Transaktionszahlen hält sich in Grenzen. Nach einem Rekordumsatz von 6,4 Mrd. Euro bei den gewerblichen Immobilien wurde auch beim Gesamtmarkt mit einem neuerlichen Höchststand gerechnet.

Der Münchner Gutachterausschuss ermittelte nun für das Jahr 2016 einen Umsatz von 12,9 Mrd. Euro. Die stetigen Preissteigerungen auf dem Wohnimmobilienmarkt und die Verkäufe einiger großer Bürokomplexe hätten den Umsatz erneut auf ein historisches Rekordergebnis gehoben, heißt es in dem vorläufigen Bericht. Insgesamt sei der Geldumsatz 2016 um 3% gestiegen.

Die Gutachter registrierten insgesamt 13.055 Käufe, Versteigerungen und Erbbaurechte und damit 2% mehr als im Vorjahr. Dieser Zuwachs sei alleine auf die anhaltende Nachfrage im Wohnungsmarkt zurückzuführen.

Entsprechend stieg auch der Gesamtumsatz bei den Eigentumswohnungen um 2% auf ein neues Rekordniveau. Grund dafür sind vor allem die Preise. Eigentumswohnungen verteuerten sich um durchschnittlich 11%. 


Preisexpolsion bei unbebauten Grundstücken

Deutlich zu spüren ist, dass in München mehr gebaut wird. Bei den unbebauten Grundstücken für den Geschosswohnungsbau wurden 22% mehr Verträge abgeschlossen. Dabei falle insbesondere der große Anstieg bei Grundstücken mit öffentlicher Förderung auf, so der Ausschuss. Die Preise für Grundstücke für den Geschosswohnungsbau sind geradezu explodiert. In guten und zentralen Wohnlagen lagen sie im Mittel rund 31% über den Vorjahreswerten. Die wenigen verfügbaren Grundstücke für Einfamilienhäuser verteuerten sich durchschnittlich um rund 14%.

Mit einem Plus bei den abgeschlossenen Kaufverträgen von 19% waren bestehende Mehrfamilienhäuser weiter bei den Investoren gefragt. Da es allerdings kaum Verkäufe von Portfolios und großen Wohnanlagen gab, lag der Geldumsatz nur um 5% höher als im Vorjahr.

Auf dem Gewerbeimmobilienmarkt beobachtet der Ausschuss den deutlichsten Umsatzzuwachs bei bebauten Grundstücken für Bürohäuser. Hier sei der Umsatz um 33% auf 3 Mrd. Euro angewachsen. Projektentwickler haben damit offenbar den eklatanten Mangel an Büroflächen in der Landeshauptstadt erkannt und sichern sich Grundstücke zu Spitzenpreisen.

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