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Politik | 18.04.2017

Von Friedhelm Feldhaus

In diesem Artikel:
  • Städte:
    Hamburg
  • Projekte:
    Logistikpark HUB + Neuland Hamburg
  • Unternehmen:
    Hamburgische Invest Entwicklungsgesellschaft
  • Organisationen:
    Land Hamburg, Hamburger Wirtschaftsförderung (HWF), IHK Hamburg
  • Personen:
    Frank Horch, Hans-Jörg Schmidt-Trenz
  • Immobilienart:
    Industrie, Gewerbe allgemein

Hamburg: One-Stop-Agency zur Flächenentwicklung und -vergabe

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Felkdhaus
Die HIE möchte besonders Gewerbebrachen revitalisieren und vermarkten. Hier ein Areal an der Bille, südöstlich der City.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Felkdhaus

Der Hamburger Senat hat die Gründung der Hamburg Invest Entwicklungsgesellschaft bei der HWF beschlossen. Damit schafft Hamburg eine One-Stop-Agency zur Flächenentwicklung und -vermarktung. Die Handelskammer findet das gut.

Künftig sollen die Entwicklung und Erschließung sowie der Verkauf oder die Verpachtung städtischer Gewerbe- und Industrieflächen bei der HWF Hamburgischen Gesellschaft für Wirtschaftsförderung konzentriert werden. Dazu gründete die HWF die Hamburgische Invest Entwicklungsgesellschaft (HIE).

Schneller und unbürokratischer Flächen vergeben

Wirtschaftssenator Frank Horch erwartet, "dass die Vergabe von Grundstücken schneller und unbürokratischer sein wird". Der Senat verweist auf die positiven Erfahrungen mit Entwicklungs- und Vermarktungsgesellschaften wie der IBA Hamburg für den Wohnungsbau im Hamburger Süden sowie der HafenCity Hamburg in der Hafencity und am Billebogen.

Testballon und Referenz für die HWF ist die Entwicklung und Vermarktung für das Gewerbe- und Industriegebiet Hub+ Neuland. Hier baut DHL ein riesiges Paketzentrum als Klima-Modellquartier mit einem Einstieg in die CO2-freie Zustellung von Paketen.

Handelskammer lobt

Auch die Handelskammer verwies darauf, dass die Bündelung der Kompetenzen "einem langjährigen Wunsch der Hamburger Wirtschaft" entspreche. Hauptgeschäftsführer Hans-Jörg Schmidt-Trenz lobte die Ausstattung der HIE mit 90 ha verfügbarer Gewerbe- und Industriefläche. "Wichtig ist es nun, dass das Portfolio der Gesellschaft dauerhaft mit marktfähigen Grundstücken ausgestattet wird, um eine angebotsorientierte Flächenpolitik betreiben zu können."

Der vom Senat formulierte Masterplan Industrie zielt darauf ab, rund 100 ha kurzfristig verfügbarer städtischer Gewerbe- und Industrieflächen vorzuhalten. Dazu will der Senat laufend neue geeignete Grundstücke suchen, um sie an die HIE verkaufen zu können. Im Fokus sind besonders Gewerbe- und Industriebrachen.

Bereits im Frühjahr 2015 hatte der Wirtschaftssenator HWF und IBA im Kontext mit dem Stadtentwicklungskonzept Stromaufwärts an Elbe und Bille mit der Erstellung eines Handlungskonzepts zur Modernisierung und Revitalisierung des Industriegebiets Billbrook/Rothenburgsort beauftragt.

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